Motte ist jetzt 2!

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Ach  Ihr Lieben, zwei Jahre ist unsere Motte nun schon bei uns und ich kann manchmal mein Glück kaum fassen. Wenn sie morgens so zufrieden am Frühstückstisch ihr Müsli isst, und ich sie still dabei betrachte, überkommt mich oft eine Welle von Liebe – ich weiß gar nicht wohin mit der ganzen Liebe für sie.

Und gleichzeitig wird mir klar: sie wird immer größer – und das immer schneller – und irgendwann geht sie ihren Weg dann ganz ohne mich. Klar: das dauert noch (hoffentlich gaaaanz lange) – aber die Zeit bis zu ihrem zweiten Geburtstag am letzten Freitag ging so rasant und schnell, dass ich manchmal denke: eh´wir uns versehen geht sie zur Schule, findet Mama und Papa peinlich und doof und bringt ihren ersten Freund mit nach Hause.

In diesem Jahr hat sie von ihrem Geburtstag auch schon deutlich mehr mitgekriegt. Sie feiert ja in der Kita schon für die anderen Kinder mit Geburtstag. Sie weiß also schon, worum es geht. Und daher wollte ich ihr „ihren Tag“ natürlich auch ganz schön machen.

Also hieß es am Abend vorher: Geburtstagstisch herrichten, Dekorieren und Backen.

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Motte liebt „Luftbabons“, also haben wir davon natürlich viele aufgehängt und eine kleine Girlande. Außerdem bekommt sie ihre „Geburtstagseisenbahn“ und ein paar Luftschlangen.

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Zum Geburtstag hat sie von uns Obst, Gemüse und kleine Törtchen aus Stoff bekommen – die waren auch der absolute Renner. Darüber hat sie glatt vergessen, dass es ja auch noch ein großes Geschenk gab und ein Buch. Aber das war alles total egal- das Obst und Gemüse im Körbchen hat sie erstmal beschäftigt. Dazu muss man wissen, dass Motte mit Leidenschaft in ihrer kleinen Spielküche kocht und in ihrem Spielhäuschen verkauft. Wir hatten vorher schon Gemüse aus Holz, aber nicht so viel. Außerdem kocht sie ja jetzt auch gern für ihre „Puppi“.

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Passend dazu hat sie am nächsten Tag von ihrem Opa dann noch Puppengeschirr bekommen. Somit konnte sie fleissig kochen und servieren. Außerdem hat sie von uns noch einen Schlitten bekommen, der hoffentlich in den nächsten Tagen das erste Mal zum Einsatz kommt (hier hat es letzte Nacht geschneit, aber nur eine feine Puderzuckerschicht- also noch zu wenig zum Schlittenfahren).

Sie war auf jeden Fall total aus dem Häuschen von ihrem Geburtstagstisch und den Kerzen und den vielen Ballons, Kerzen auspusten findet Motte auper. Wir mussten die Kerzen immer wieder anmachen, damit sie nochmal auspusten kann.

Für die Kita-Feier hatte ich eine große Schale mit getrockneten Bio-Mangos vom Markt (die liebt Motte) und diese kleinen Marienkäfermuffins, die ich in mühsamer Kleinarbeit selbst gemacht habe.

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Als wir die dann mit in die Kita gebracht haben, hat Motte die auch gleich ganz stolz präsentiert. Und dann hat sie beim Abschied etwas gemacht, was mich wirklich zu Tränen gerührt hat: sie hat gesagt „Tshüss, Mama!“ und mir einen Kuss gegeben. Soweit wie jeden Morgen. Aber als ich aus der Hocke aufstehen wollte, hat sie mich fest in den Arm genommen und gesagt: „noch ein Kuss“ und mich nochmal geküsst, und dann das selbe Spiel nochmal: „noch ein Kuss“ und mich nochmal geküsst- und das ganze 5x, so als ob sie sagen wollte: „Danke Mama, dass Du Dir soviel Mühe für mich gibst“ (zumindest kann man sich das als Mama ja einbilden 🙂

Als ich sie mittags aus der Kita abgeholt habe, sprudelte sie fast über beim Erzählen: alle Kinder haben für sie gesungen und dann zusammen Kuchen gegessen und ein bißchen gefeiert.

Als wir nach Hause kamen, standen zwei weitere Päckchen vom Postboten vor der Tür, die Motte gleich mit Begeisterung ausgepackt hat. Insgesamt bekommt sie immer von der gesamten Verwandschaft (Oma, Opa, Tanten, Onkels usw.) Päckchen geschickt. So war das auch zu Weihnachten schon. Das ist eigentlich viel zu viel – auch wenn es natürlich lieb ist, dass ihr alle etwas schenken wollen. Ich packe immer einen Teil der Päckchen weg und lasse sie diese dann ein paar Tage später auspacken. So wird sie nicht von Eindrücken erschlagen und freut sich dann, dass sie nochmal was auspacken darf.

Am nächsten Tag war dann die Verwandtschaft zu Kaffee und Kuchen hier und auch ein paar von den Kindern von unseren Freunden. Das ist superpraktisch, weil unsere Kides alle nur jeweils 3 Monate auseinander sind. So haben Freunde von uns einen Sohn, der 3 Monate älter ist als Motte, dann kommt Motte, und dann eine Freundin, deren Tochter 3 Monate jünger ist als Motte, und eine Freundin mit einer 6-Monate jüngeren Tochter. Die Kinder spielen immer ganz süß zusammen und es gibt nie Streit – wirklich erstaunlich wie wir alle finden.

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Es gab natürlich auch hier wieder ein geschmücktes Kuchenbuffet, einen Geburtstagskuchen mit zwei Kerzen und bunt verzierte Muffins mit Smarties und Gummibärchen. Das Pappgeschirr mit dem süßen Bauernhofmotiv hat Motte sich übrigens selbst ausgesucht. Sie liebt ja Bauernhof, seit wir im letzten Sommer auf einem im Urlaub waren.

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Bevor die Gäste kamen ist Motte immer schon ganz aufgeregt zum Kuchenbuffet gelaufen und hat gerufen: „Meine Gäste kommen gleich“ – sooo süß!

Nachdem wir dann alle Kuchen gegessen hatten, haben wir die Kids dick eingepackt und sind mit Bobbycar und Matschklamotten in den Garten gegangen. So konnten sie die Kinder noch ein bißchen im Sandkasten, auf der Wippe und dem Trampolin auspowern.

Als ich Motte abends hundemüde aber sehr glücklich ins Bett gebracht habe, hat sie dann nochmal gesagt, wie toll sie ihren Geburtstag fand und auch jetzt- eine Woche danach – ist ihr Geburtstag immer wieder ein Thema.

Im nächsten Jahr wird sie diesen Tag dann sicher noch intensiver erleben und ich werde mir wieder etwas Schönes einfallen lassen müssen! Aber ich liebe sowas ja sehr!

Wisst Ihr schon, was Ihr zum nächsten Kindergeburtstag macht? Und habt Ihr ein paar schöne Tipps für Kinder-Geburtstagspartys im Winter?

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5 Gedanken zu “Motte ist jetzt 2!

  1. Wir haben im November den zweiten Geburtstag unserer kleinen Madam gefeiert! Es war auch ein toller Tag, für sie weil sie den ganzen Tag geknuddelt und beschenkt wurde und viele Kinder zu Besuch kamen und für mich, weil ich den ganzen Tag die leuchtenden Augen sehen konnte…
    Wir haben im Dachgeschoss mit ihren Freunden aus der Krabbelgruppe und Nachbarn gefeiert, alles war Spielarea und wir haben viel Musik gemacht und getanzt, Matratzen ausgelegt, gehüpft… Nächstes Jahr würde ich leichte Spiele wie Topfschlagen und Eierlaufen probieren 🙂 aber stimmt, im Winter muss man sich was einfallen lassen… Vor allem ohne Schnee 🙂
    LG Nadja

    1. Das hört sich aber auch super an so eine „Hüpf- und Spielarea“. Ich denke auch, dass wir es im nächsten Jahr schon mal mit leichten Spielen versuchen werden…vielleicht haben wir ja auch Glück und können Rodeln oder Schneemann bauen 🙂

      1. Ja das wäre das beste. Und dann noch Kinderpunsch oder besser noch warmen Kiba! Den gab es für die Kids auf dem Weihnachtsstand von der Krippe. Sehr lecker 🙂 LG

  2. Warmer Kiba? Oh, das habe ich ja noch nie gehört- aber hört sich toll an! Das werde ich mal ausprobieren (auch ohne Kindergeburtstag 🙂

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