Unerwarteter Geldsegen?

Heute komme ich mal mit einem lästigen Thema um die Ecke- aber es lohnt sich trotzdem weiterzulesen- denn vielleicht könnt Ihr Euch am Ende mit einem kleinen Geldregen belohnen!

Viel zu schnell ist es wieder soweit: jedes Jahr im Februar steht sie wieder ins Haus: DIE STEUERERKLÄRUNG! Eigentlich überlasse ich solche lästigen Dinge immer gern Papa Motte, aber irgendwie hat es sich in den letzten Jahren so eingependelt, dass ich für die Steuererklärung zuständig bin.

In der Einkommensteuererklärung legt Ihr gegenüber dem Finanzamt offen, welche Einnahmen und welche Belastungen Euch innerhalb eines Jahres vorlagen. Durch die Angabe Euch entstandener Kosten, wie z.B. Fahrten zur Arbeit, Versicherungen, Kinderbetreuung (in der Fachsprache „Werbungskosten“ genannt), reduziert sich das in einem Kalenderjahr erzielte Einkommen. Die somit möglicherweise zu viel gezahlten Steuern, bekommt Ihr dann durch die Abgabe der Steuererklärung erstattet.

Wusstet Ihr zum Beispiel dass Kosten für die Kinderbetreuung (Kita, Tagesmutter etc.) bis zum max. € 4000 jährlich als Sonderausgaben abgesetzt werden können? Und auch Kosten für Handwerker können als haushaltsnahe Dienstleistungen bis max. € 4000 geltend gemacht werden. Außerdem sollte Ihr von Eurem Vermieter (so Ihr denn einen habt) eine Bescheinigung über die steuerrelevanten Nebenkosten erfragen. Hier sind nämlich u.a. die Kosten für Winterdienst, Rauchmelderwarnung, Schornsteinfeger etc. steuerlich absetzbar.  Also immer alle Belege gut aufbewahren!

Und was soll ich sagen: es gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, aber da man wirklich teilweise ordentliche Rückzahlungen zu erwarten hat, sollte man sich die Mühe machen, auch wenn man eigentlich nicht verpflichtet ist, eine Steuererklärung abzugeben.

Wann ist man denn eigentlich verpflichtet eine Erklärung abzugeben? Bis Ende Mai 2014 muss die Steuererklärung für das Jahr 2013 beim Finanzamt sein, wenn

–  man einen Freibetrag für den Lohnsteuerabzug beantragt hat

–  man berufstätig und verheiratet ist und man selbst oder der Ehepartner die Steuerklasse V oder VI hat

–  man die Steuerkombination IV-Faktor / IV-Faktor gewählt hat

–  man Elterngeld oder Krankengeld oder eine andere Lohnersatzleistung über € 410 bezogen hat

Freiwillig ist die Steuererklärung für alle die

–  besonders hohe Werbungskosten während des Jahres hatten (z.B. durch einen berufsbedingten Umzug)

–  Sonderausgaben hatten (z.B. aufgrund einer Ausbildung)

–  Außergewöhnliche Belastungen haben (z.B. wegen Zerstörung von Hausrat durch Hochwasser o.ä.)

In all´ den oben genannten Fällen können auch diejenigen mit Rückerstattungen rechnen, die eigentlich nicht verpflichtet sind eine Erklärung abzugeben. Rückwirkend kann die Steuererklärung in allen freiwilligen Fällen für vier Jahre abgegeben werden.

Ich mache unsere Steuererklärung jedes Jahr mit der kostenlosen Steuersoftware ELSTER vom Finanzamt. Da wir keine außergewöhnlichen Steuerangaben zu z.B. doppelter Haushaltsführung oder Auslandseinsatz machen müssen komme ich eigentlich mit dem ELSTER-Formular immer sehr gut zurecht.

Trotzdem war ich neugierig, als das Tester-Portal trnd zum Test der „SteuerSparErklärung 2014“ aufrief. Also habe ich mich beworben, in der Hoffnung, dass ich ein paar weitere gute Tipps bekomme und ggf. die Rückzahlung noch erhöhen kann.  Ich hatte Glück und wurde ausgewählt und bereits wenige Tage später, traf das Paket bei mir ein.

Es enthielt die „SteuerSparErklärung 2014-Software für PC“ in einer Mini-Box inkl. CD-Rom und ein  Benutzerhandbuch. Die Software gibt es übrigens auch für Mac.

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Das Installieren der Software auf dem PC geht schnell und supereinfach: einfach CD einlegen und dem Installationsmanager folgen –  bereits nach 10 Minuten ist alles fertig installiert und man kann loslegen.

Wenn man ein absoluter Neuling auf dem Gebiet Steuererklärung ist, erscheint die Software sicher zu Anfang etwas unübersichtlich und man muss sich ein bisschen einfinden. Da ich bereits öfter eine Steuererklärung gemacht habe, empfinde ich die Software aber insgesamt als sehr übersichtlich. Das Bedienungshandbuch war für mich nahezu überflüssig, da die Software eigentlich selbsterklärend ist.

Im Starbildschirm unter „Start-Center“ bietet die Software einen kurzen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten. Dabei helfen Eingabehilfen und Zusatzfunktionen beim Ausfüllen:

Über den “Themenfilter” kann man die für einen wirklich relevanten Themen filtern. Da die Steuerformulare ja eine Vielzahl von Informationen abfragen, die wir teilweise für unseren Steuerfall gar nicht benötigen, ist der Themenfilter eine tolle Sache. So muss man sich nicht alle Eingabefelder anschauen- das spart Zeit!

Anhand der Funktion „ROTER FADEN“ wird man Schritt für Schritt durch das Programm geleitet. So fällt es auch Laien leicht, die Software zu bedienen.  Auf der linken Seite des Bildschirms kann man dann seine persönlichen Angaben machen, während auf der rechten Bildschirmseite genau erklärt wird, welche Eingaben wo  gemacht werden müssen und welche Dinge steuerlich absetzbar sind (was zum Beispiel als „Werbungskosten“ gilt). Die gemachten Eingaben werden sofort überprüft und das Programm weist automatisch auf Steuererleichterungen hin. Außerdem merkt die Software auch an, für welche Aufwendungen zusätzlich Belege beim Finanzamt eingereicht werden müssen.

Mit der Werte-Info, einer weiteren Funktion der Software, behaltet Ihr außerdem beim Ausfüllen im Blick, wie hoch die zu erwartende Steuerrückzahlung ist. Der Betrag wird immer unten rechts angezeigt. So seht Ihr Schritt für Schritt, dass der Betrag wächst und sich das Ausfüllen und Einreichen lohnt!

Nett ist auch die Funktion “BelegManager”. Damit kann man alle Belege und Quittungen die mit der Steuererklärung beim Finanzamt eingereicht werden müssen bequem digital speichern und mit der Software verknüpfen. Ich persönlich habe den Belegmanager nicht genutzt, da wir nicht sooo viele Belege haben, die eingereicht werden müssen. Solltet ihr den Belegmanager nutzen wollen, müsst Ihr während der Erstellung daran denken, da das Programm Euch während der Eröffnung der Steuererklärung leider nicht fragt, ob man den Belegmanager nutzen möchte. Hier wäre es ganz klar besser, wenn der BelegManager sich beim Ausfüllen jedes Themas meldet und man darauf hingewiesen wird, dass Belege zur Einreichung erforderlich sind, und man diese dann direkt entsprechend Belege einscannen könnte.

Sobald man alle Daten eingetragen hat, leitet einen das Abschluss-Menü der Software durch die letzten Schritte bis hin zum Versand. Der integrierte Steuerprüfer kontrolliert zunächst die Angaben auf Fehler und Voll­ständig­keit und optimiert die Steuerberechnung. Anschließend hat man die Wahl: man kann die Unterlagen für den Postversand ausdrucken oder direkt per ELSTER elektronisch versenden. Auch für den Postversand gibt es bereits vorgefertige Briefvorlagen.

Der Preis der Steuersoftware liegt bei € 24,95 und ist somit ok, nicht übermäßig günstig, aber auch nicht überteuert.

Mein Fazit: für Steuererklärungs-Neulinge ist die Software insgesamt auf jeden Fall empfehlenswert.  Mir persönlich hat das Programm keine großen Vorteile gegenüber der ELSTER-Software gebracht, außer dass bei ELSTER natürlich die Hinweise zu evtl. Steuereinsparungen fehlen. Dennoch würde ich es nochmal nutzen, wenn kompliziertere steuerliche Themen in unserer Steuererklärung zu behandeln wären.

Ich biete hiermit an, dass ich mein Exemplar gern an einen Interessierten weitergebe. Bitte schreibt mir eine kurze email mit Eurer Adresse an familiemotte@email.de,  damit ich Euch mein Exemplar zusenden kann.

Wer gern eine neue Software anschaffen möchte, für den habe ich hier einen Rabattcode, mit dem Ihr insgesamt € 15,00 bei der Anschaffung spart (also nur € 9,95 für die Software bezahlt).

Und so funktioniert´s :

–  www.steuertipps.de besuchen

–  SteuerSparErklärung in den Warenkorb legen

–  Gutschein-Code im Warenkorb einlösen: R4JD-8257-2FB3

Ich weiß, dass viele sich scheuen eine Steuererklärung zu machen – zu kompliziert! Zugegeben- ein bisschen muss man sich schon damit beschäftigen und reinlesen – aber so kompliziert wie alle denken ist es nicht. Und wie gesagt: wir haben teilweise schon richtig hohe Beträge zurückbekommen! Also traut Euch!

Übrigens: die Kosten für die Anschaffung der Steuersoftware sind ebenfalls steuerlich absetzbar!

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2 Gedanken zu “Unerwarteter Geldsegen?

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