Ein Zelt für das Mäuschen, ein Ohrwurm-Laptop und ein nerviger Farbeimer…

Unser Kinderzimmer ist – obwohl Motte erst 2,5 Jahre alt ist – überflutet mit Spielzeug. Sie hat einfach viel zu viel davon. Und ganz ehrlich? Mit den meisten Sachen spielt sie gar nicht oder nur sehr wenig. Die interessantesten Spielsachen sind meist irgendwelche Haushaltsgeräte von uns. Ich frage mich auch ganz oft, wo das ganze Spielzeug überhaupt herkommt…von uns hat sie – WIRKLICH – nur sehr wenig Spielzeug bekommen. Das meiste sammelt sich an durch Geschenke von Oma, Opa, Tanten, Onkel und – darüber bin ich immer wieder aufs Neue erstaunt – Fremden. Ich bin völlig perplex, was Kinder so tagtäglich geschenkt bekommen: im Supermarkt, beim Bäcker, beim Gemüsemann, in der Drogerie. Überall gibt es Luftballons, Gummibärchen oder irgendwelchen anderen kleinen Krimskrams…das findet die Motte zwar richtig toll, wir aber weniger, weil sich da ganz schön viel ansammelt.

Mittlerweile kann ich den meisten Kram auch nicht einfach so verschwinden lassen, weil die Maus schon ganz genau weiß, was sich da so alles in ihrem Zimmer versteckt…

Trotzdem: ich habe mir geschworen, dass es jetzt erst mal kein neues Spielzeug gibt! Aber natürlich ist es dennoch schön, wenn man auch als Mama (die ja immer wieder mitspielen muss) hin und wieder ein paar neue Anregungen zum Spielen geben kann. Daher finde ich das Konzept von „Meine Spielzeugkiste“ einfach super!

Kennt Ihr „Meine Spielzeugkiste“? Bei „Meine Spielzeugkiste“ gibt es ein großes Sortiment an Spielzeug (nach Themen und Alter geordnet), aus dem man sich 2-6 Teile aussuchen kann. Je nachdem wie viele Spielzeuge man ausleihen will, zahlt man dann einen monatlichen Betrag von 14, 24 oder 34 Euro. Die Kiste mit dem ausgewählten Spielzeug kommt dann versandkostenfrei nach Hause und man kann die Spielzeuge so lange behalten wie man möchte. Wenn man das Gefühl hat, das Kind mag nicht mehr damit spielen, oder man möchte gern neues Spielzeug ausprobieren, schickt man das „alte“ Spielzeug zurück und bekommt eine neue Kiste!

Die Auswahl im „Shop“ ändert sich ständig, so dass man immer wieder neue, tolle Sachen entdeckt und ausprobieren kann.

Ich habe mich bei der ersten Kiste für diese vier Spielzeuge entschieden:

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– den Fisher Price Lernspaß-Laptop

– den Farbeimer Tomy Mr ColourMaker zum Farben lernen

– das Spiel „Mein erstes Mitmachspiel“ von Ravensburger

– ein Magnet-Geschicklichkeitslabyrinth

Die Lieferung der Kiste erreichte uns bereits zwei Tage nach der Bestellung – alles ging sehr schnell! Alle Spielzeuge waren entweder im Originalkarton oder eingeschweißt verpackt und in einem einwandfreien Zustand, denn obwohl es sich um gebrauchte Spielzeuge handelt, durchlaufen diese vor dem Versand eine intensive Reinigung und Qualitätskontrolle durch das Team von „Meine Spielzeugkiste“.

Das Magnet-Geschicklichkeitsspiel wurde während der Ausleihzeit so gut wie gar nicht genutzt – Motte hat einfach keine Geduld für so was – schade eigentlich!

Der Farbeimer war nur kurz interessant – leider waren bei Ankuft der Kiste auch die Batterien des Spielzeugs leer, so dass wir erst neue besorgen mussten, bevor wir das Spielzeug nutzen konnten.

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Die Idee hinter dem Spielzeug – also dass die Kinder spielend die Farben lernen sollen – ist gut – die Umsetzung aber leider mangelhaft. Der Eimer macht nervige Geräusche und singt ziemlich schief und überhaupt nicht melodisch.

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Zudem lag dem Spielzeug keine Gebrauchsanleitung bei. So mussten wir ziemlich lange ausprobieren, bis wir die einzelnen „Funktionen“ herausgefunden haben. Insgesamt war dieses Spielzeug für Motte ebenfalls ein Flop. Die Farben konnte sie schon vorher und die Funktion des „Farben mischens“ hat nicht so funktioniert wie erhofft.

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Aber dafür ist so eine Kiste eben auch toll – man kann Spielzeuge ausprobieren und ärgert sich nicht, dass man diese für teures Geld gekauft hat und sie dann ungenutzt in irgendeinem Schrank verschwinden.

Nun aber zu den Highlights der Kiste:

das Mitmachspiel war ein absoluter Volltreffer. Im Dänemark-Urlaub zum Beispiel haben wir es jeden Tag gespielt. Es ist für Kinder ab 30 Monaten gedacht, aber Motte hat es sofot verstanden und war mit Begeisterung dabei. Ziel des Spiel ist es, für die kleine Stoffmaus ein Zelt aus verschiedenen Stoffteilen zu bauen.

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Dazu muss man reihum würfeln und darf auf die jeweiligen Farbfelder vorrücken. Es gibt drei „Ereignisfelder“ in drei verschiedenen Farben, auf denen man jeweils eine Ereigniskarte ziehen muss.

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Dann muss man entweder einen Tierlaut nachmachen, eine Turnübung machen, im Kreis tanzen, ein Lied singen, Fratzen schneiden oder, oder, oder…Als „Belohnung gibt es dann ein Teil des Zelts.

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Haben alle Spieler gemeinsam alle Zeltteile gesammelt, wird es gemeinsam zusammengesetzt und das Spiel ist beendet.

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Motte war mit viel Einsatz dabei und wollte das Spiel immer und immer wieder spielen. Und uns hat es auch riesigen Spaß gemacht…

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Der Lernspaß-Laptop gehört für uns Eltern wohl in die Kategorie „Nervspielzeug“ – viel Musik und laute Töne 🙂 Da Motte solch ein elektronisches Spielzeug aber bisher nicht besitzt (es aber bei Freunden und deren Kindern immer eine große Faszination auf sie ausübt), haben wir dieses Teil mal ausprobiert.

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Der Laptop ist schon alleine deshalb toll, weil er dem von Mama und Papa ähnelt – NEIN – natürlich nicht in Farbe und Form (Mamas und Papas Laptop sind ja voll öde grau und schwarz), aber in den Funktionen. Er lässt sich auf und zuklappen und am Henkel tragen, hat eine richtige „Maus“ zum drehen und ist in quietschbunten Farben gehalten und es gibt sogar ein richtiges Display, auf dem es animiert blinkt, wenn man eine der großen bunten Tasten drückt.

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Es gibt 3 verschiedene Modi: einen ABC-Modus, einen Musik-Modus und einen Modus zum Englisch-Lernen. Motte hatte schnell raus, wie man die einzelnen Modi umstellt.

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Drückt man die Tasten im ABC-Modus, nennt die nette Frauenstimme zuerst die Zahl der jeweiligen Taste, beim zweiten Mal die darauf abgebildete Form (Kreis, Quadrat, Dreieck etc) und beim dritten Mal die entsprechende Farbe. Bewegt man die „Maus“, wird das ABC aufgesagt und bei einigen Buchstaben ein Tier oder ein Objekt, welches mit diesem Buchstaben beginnt (z.B. L wie Löwe – und damit es auch jeder kapiert, gibt´s hinterher ein Brüllgeräusch dazu).

Den Musik-Modus mag Motte am liebsten. Drückt man die Tasten, macht der Laptop verschiedene Töne – drückt man die Shift-Taste, singt die nette Dame ein paar schöne Liedchen über Formen und Farben. Die Liedtexte sind sehr eingänglich und absolute Ohrwürmer – ich jedenfalls ertappe mich mehrmals am Tag dabei, wie ich diese verflixten Texte vor mich hin singe „Viereck, Kreis und Dreicke, Raute, Herz und Stern – such die Formen überall, sie sind nah und fern“

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Schaltet man in den Englisch-Modus, werden bei Tastendruck zuerst Zahlen auf Deutsch genannt und dann auf Englisch wiederholt. Bewegt man die Maus, gibt´s wieder einen dieser Ohrwurm-Hits („Hello“, das heißt „Hallo“…).

Wird es dann doch mal zuviel, kann man den Laptop aber auch ausschalten 🙂

Motte bespielt den Laptop täglich sehr intensiv, und obwohl wir eigentlich keine Fans von Elektro-Spielzeug sind, sind wir von diesem hier überzeugt, da sie wirklich ausdauernd bei der Sache ist. Sie singt die Lieder mit findet es toll, dass sie einen „eigenen“ Laptop hat.

Aus diesem Grund haben wir den Laptop auch behalten und nicht wieder zurück geschickt. Das ist eine weitere Besonderheit bei „Meine Spielzeugkiste“. Sollte sich ein Kind nun partout nicht von einem Spielzeug trennen können, kann man dieses zu einem 30% reduzierten Preis (gegenüber Neuware) einfach behalten. Die anderen Spielzeuge schickt man dann einfach irgendwann mit dem beigefügten Retourenschein zurück. Auch bei der Rücksendung entstehen also keinerlei Kosten.

Ach so, vielleicht fragt Ihr Euch nun, was passiert, wenn etwas kaputt geht oder man ein Teil des Spielzeug verliert? In den Preisen ist eventueller Verlust enthalten, so dass man kein Risiko trägt, sollte wirklich mal versehentlich etwas kaputt oder verloren gehen.

Habt Ihr Lust, die Spielzeugkiste auch mal auszuprobieren? Dann habe ich Euch heute einen Rabattcode für Eure erste Bestellung bei „Meine Spielzeugkiste“ mitgebracht.

 Alle meine Leser, die bei „Meine Spielzeugkiste“ bestellen, bekommen 10 Euro Rabatt auf die erste Spielzeugkiste. Bitte gebt dazu bei Eurer Bestellung das Stichwort “MOTTE10” an.

Wie handhabt Ihr das eigentlich mit dem Spielzeug? Tauscht oder sortiert Ihr das regelmäßig aus? Und haben Eure Mäuse auch so viel Kram? Was ist das liebste Spielzeug von Euren Kids? Das interessiert mich wirklich sehr, da ich immer spannend finde, was Eltern wirklich an Spielzeug empfehlen können…

Die Spielzeugkiste wurde uns kostenfrei zum Testen zur Verfügung gestellt. Unsere Meinung bleibt davon unberührt und wird hier ehrlich wiedergegeben.

 

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8 Gedanken zu “Ein Zelt für das Mäuschen, ein Ohrwurm-Laptop und ein nerviger Farbeimer…

  1. Die Idee finde ich super.
    Wir haben hier auch sehr Ziel Spielzeug und vieles äußerst selten genutzt.
    Wenn die Maus noch ein bisschen älter ist, werde ich das vielleicht auch mal probieren.

  2. hi, den laptop hat raphael (19monate) ostern von meinen eltern geschenkt bekommen und er findet ihn auch klasse und kann sich damit lange alleine beschäftigen – wenn ich mal wieder in der küche rumturne zum beispiel. und mit dem ohrwurmlieder muss ich dir voll zustimmen. ich kann jedes lied schon auswendig und singe sie den tag rauf und runter. aber mir gefallen die lieder auch z.b. mache ich immer ein lieb beim wickeln an und mein kleiner hat spaß wenn mama am wickeltisch mitsingt.

    1. Ja, Motte findet es auch gut, wenn wir gemeinsam mitsingen…ich habe auch schon schlimmere Lieder gehört als diese – aber manchmal ist es trotzdem nicht so toll, wenn man gleich morgens (noch schlaftrunken in den Federn) mit den fröhlichen Laptop-Liedern beschallt wird 🙂

    1. Ach so ein Spiel geht ja auch mal zwischendurch finde ich…wenn es mal richtig regnet, das Kind quengelt und nichts mehr geht…ich kann es auf jeden Fall sehr empfehlen.

  3. Die Idee finde ich super. Auch beim Lavendeljungen ist mehr als genug Spielzeug in seinem Zimmer. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass es bei ihm ziemliche Trennungsprobleme geben könnte.

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