Gastbeitrag: Milchzahnpflege – Wie sich die Kleinsten zum Zähneputzen motivieren lassen

Puuuh, 3 Tage war es ganz, ganz still hier auf dem Blog – es waren drei richtige Scheiß-Tage (sorry für den Ausdruck). Ich werde Euch hier noch ausführlich darüber berichten, aber das ist der Grund, warum es eben keinen Post gab. Aber heute habe ich einen tollen Gastartikel für Euch, bei dem es um ein – für uns im Moment ganz aktuelles – Thema geht: das Zähneputzen mit Kleinkindern! Die Motte mag Zähneputzen zur Zeit überhaupt nicht. Wenn wir ihr signalisieren, dass jetzt Zeit zum Zähneputzen ist (egal ob morgens oder abends), läuft sie weg und versteckt sich und macht sehr deutlich, dass sie dazu so gar keine Lust hat. Das war auch mal anders: eine Zeitlang fand sie Zähneputzen ganz spannend, aber das hat schnell wieder nachgelassen, als das selbst Zahnpasta auf die Zahnbürste geben und mit der neuen Glitzerbürste putzen dann eben nicht mehr so neu war.

Daher habe ich mich sehr über die Tipps meines Gastautors gefreut, der auch Euch heute mit kleinen Geheimnissen versorgt, wie das Zähneputzen mit Kindern in Zukunft vielleicht etwas stressfreier verläuft…viel Spaß beim Lesen!

Quelle: Pixabay
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Mit dem ersten Milchzahn beginnt bereits die Zahnpflege bei den Kleinsten. Doch die Knirpse verstehen anfangs nicht, weshalb ihnen Mama oder Papa zweimal täglich mit der Bürste zu Leibe rücken. Deshalb sollten junge Eltern wissen, wie sich der Nachwuchs am besten für das Thema Zähneputzen begeistern lässt.

1. Motivieren

Kinder jeden Alters brauchen Motivation, um sich täglich aufs Neue der Zahnpflege zu widmen. „Bei den Kleinsten kann das beispielsweise ein lustiges Lied sein, das das Zähneputzen begleitet, oder auch ein Zahnputzbuch. Größere Kinder verstehen dagegen schon, dass sie sich mit dem gründlichen Putzen Schmerzen und Zahnbehandlungen ersparen“, erklären die Kinderzahnexperten der Zahnarztpraxis Leipziger14 aus Berlin.

2. Nicht diskutieren

Keinesfalls sollten sich Eltern auf ständige Diskussionen zu diesem Thema einlassen – dafür ist das Zähneputzen einfach zu wichtig. Den Kindern muss hier frühzeitig vermittelt werden, dass es um diese tägliche Pflicht kein Drumherum gibt. Auch wenn es oft schwerfällt, hart zu bleiben – in diesem Bereich sollten Eltern sich dazu zwingen.

Quelle: Pixabay
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3. Belohnen

Natürlich kann einem Kind für besonders vorbildliche Zahnpflege auch einmal eine Belohnung gegeben werden. So lässt sich beispielsweise folgendes Arrangement treffen: Wenn die ganze Woche über brav und gründlich geputzt wird, geht es am Wochenende in den Zoo. Auch eine Extra-Gutenachtgeschichte kann eine schöne Belohnung am Abend sein.

4. Vorbildwirkung nutzen

Kinder orientieren sich stark an ihren Eltern und älteren Geschwistern. Deshalb sollten alle anderen Familienmitglieder einem Kleinkind vorführen, wie das richtige Zähneputzen geht – und vor allem, dass es Spaß macht. Damit wird das Bedürfnis zum Nacheifern gekitzelt.

5. Feste Abläufe einführen

Kinder brauchen Routinen – das gilt auch für die Zahnpflege. Wenn das Zähneputzen jeden Tag zur gleichen Zeit auf die gleiche Weise stattfindet, werden sie sich eher daran gewöhnen, als wenn sich dabei ständig etwas ändert. Deshalb gilt: Feste Rituale beim Zähneputzen schaffen, so dass der Tätigkeit das Außergewöhnliche genommen wird.

Damit Kinder beim täglichen Zähneputzen Spaß haben und auch gründlich vorgehen, brauchen sie Anreize und Motivation. Außerdem empfiehlt es sich, mit eigenem Vorbild voran zu gehen und die Zahnpflege zu einem täglichen Ritual mit eingeschliffenen Abläufen zu machen. Mit etwas Geduld und Geschick lässt sich auf diese Weise dafür sorgen, dass gar nicht erst Diskussionen und Trotzhaltung aufkommen.

Wie läuft dass denn bei Euch zu Hause so mit der Zahnpflege bei den Minis? Hat jemand von Euch vielleicht noch einen guten Tipp wie das Zähneputzen in Zukunft noch mehr Spaß bringt?

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3 Gedanken zu “Gastbeitrag: Milchzahnpflege – Wie sich die Kleinsten zum Zähneputzen motivieren lassen

  1. Hallo,

    Wir haben gemerkt, dass es für das Herzkind nicht mehr so schön war, sich nicht richtig beteiligen zu können.

    Also haben wir ihm einen Waschtisch mit fließendem Wasser gebaut und es klappt meist ohne Probleme, da er viel selbst machen kann und sich dabei sieht und selbst beobachtet. Nachputzen und mitputzen tun wir natürlich auch 🙂

    Liebe Grüße, sabrina

    1. Wow, ich finde das ist eine supertolle Idee. Leider haben wir dafür keinen Platz, aber wenn, dann würden wir das sicher nachbauen…solange müssen wir uns mit einem Stuhl oder Tritt behelfen 🙂

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