Ein Prinzessinnen-Bett, viel Meeresgetier und die herzliche dänische Gastfreundschaft: Familien-Kurztrip nach Limfjord – 1. Tag

Ich hatte Euch ja vor einiger Zeit bereits berichtet, dass wir einen kleinen Kurzurlaub in Dänemark einlegen dürften. Ich bin ja im Vorfeld einer Reise (und sei sie noch so kurz) immer schon ganz hibbelig und suche mir alle möglichen Infos und Geheimtipps zur Region raus. Auf die Region Limfjord war ich sehr gespannt, nachdem ich gelesen hatte, was man dort so alles sehen und erleben kann. Wer nochmal nachlesen will, bitte hier entlang.

Dänemark punktet ja besonders  im Hinblick auf Familienfreundlichkeit und – da wir im Norden Deutschlands wohnen – auch aufgrund der schnellen und guten Erreichbarkeit. So dauerte die Anfahrt von Hamburg bis nach Lemvig, der 1. Etappe unserer Reise, dann auch nur 3,5 Stunden.

Vorab sollte man wissen, dass die Region um den Limfjord für deutsche Touristen noch ein absoluter Geheimtipp ist. Während unseres gesamten Aufenthalts in der Region, trafen wir nur ganz vereinzelt auf deutsche Urlauber. So sollte man des Englischen oder Dänischen mächtig sein, um sich vor Ort zu verständigen. Nebenbei gesagt: ich persönlich denke sowieso, dass man – wenn man in ein fremdes Land reist – nicht voraussetzen sollte, dass dort auch Deutsch gesprochen wird, aber aufgrund der Nähe zu Deutschland, wird das in Dänemark ja oft erwartet.

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In Lemvig angekommen, wurde erstmal eingecheckt. Unser Hotel Nørre Vinkel, ein wunderschönes altes Bauernhaus, lag oberhalb des Fjords und bot somit einen wunderschönen Ausblick über die Bucht.

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Es liegt ungefähr 5 Autominuten von Lemvig-Zentrum entfernt, aber trotzdem wunderbar ruhig. Es gibt jede Menge kostenfreie Parkplätze und – für uns Blogger ja überlebenswichtig – WLAN in allen Zimmern. Das Hotel ist schon ein bißchen in die Jahre gekommen, aber sehr sauber und der kleine Innenhof, um den die Zimmer herum gelegen sind, ist einfach zauberhaft.

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Und in unserem Zimmer erwartete uns passend dazu so ein richtiges Prinzessinnen-Bett…das ist natürlich der Hit für so kleine Zwerge wie die Motte…

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Außerdem gibt es im Hotel ein kleines Hallen-Schwimmbad und eine Sauna (welches wir beides gern genutzt hätten, wozu uns aber die Zeit fehlte) und einen Mini-Spielplatz mit Schaukel und Sandkasten. Vom Frühstücksraum und dem Restaurant blickt man ebenfalls über den wunderschönen Fjord.

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Bei Ankunft wurden wir sehr nett empfangen, und da wir noch ein wenig warten mussten, bis unser Zimmer fertig war, wurde uns gleich ein Kaffee oder Tee angeboten, um die Wartezeit zu verkürzen – überhaupt war der Service während unsere gesamten – zugegeben sehr kurzen Aufenthalts – sehr nett und zuvorkommend!

Nachdem wir unser Domizil bezogen hatten, machten wir uns dann auf zum Mittagessen nach Lemvig.

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Lemvig selbst ist nicht sehr groß, aber wunderhübsch gelegen mit einer schönen kleinen Fußgängerzone, in der ich dann auch gleich diesen wunderbaren Kinderladen entern musste. Ach, Ihr kennt ja meine Schwäche für skandinavische Kindermode…so landete natürlich eine Hose für die Motte im Einkaufskorb…

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Mittag gegessen haben wir dann so typisch dänisch: Smørrebrød im Café Tante.

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Ein sehr stylishes Café, dass durchaus auch in Kopenhagen oder New York stehen könnte. Lichtdurchluteter Raum, schicke Lederpolster, offene Bar. Die Preise sind – für dänische Verhältnisse – durchaus annehmbar. Es gibt Hochstühle und auch für Kinderwagen ist ausreichend Platz.

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Gut gestärkt haben wir uns dann aufgemacht zu unserer gebuchten Fjordsafari. Der Großsegler lag im Hafen von Struer, etwa 20 Minuten von Lemvig entfernt.

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Wir waren sehr gespannt, was uns auf der 3-stündigen Tour erwartet. Ich persönlich bin schon sehr häufig auf einem großen Segelschiff mitgefahren, für mich war das alles also nicht so neu. Aber für die zahlreichen Kinder an Bord war diese Safari ein echtes Erlebnis. Die Segel wurden gehisst (dabei dürfte man natürlich helfen) und überall an Bord gab es etwas zu entdecken.

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Während der Fahrt wurde dann von der Crew allerlei Meeresgetier aus dem Wasser gefischt, und die Kinder dürften dieses dann nochmal selbst mit dem Kecher aus einem großen Bottich fischen und in kleine, mit Meerwasser gefüllte Schalen legen.

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Natürlich wurde auch erklärt um welche Meeresbewohner es sich handelt. Und selbstverständlich wurden am Ende der Safari alle Tiere und Pflanzen wieder in Freiheit entlassen 🙂

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Sogar eine Sandbank mit Seehunden haben wir gesehen. Diese war allerdings recht weit weg, so dass auf dem Foto wahrscheinlich nicht so wahnsinnig viel zu erkennen ist…

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Die ganze Tour war ein echtes Highlight für die Kinder…stundenlang waren sie mit dem Kecher zugange und hatten schon ganz rote Wangen vor Aufregung- sehr süß!

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Auf dem Schiff gibt es übrigens Getränke und Kuchen zu kaufen, falls man sein Proviant mal vergessen hat. Woran man aber unbedingt denken sollte: einen warmen Pulli oder eine Jacke. Trotz Sonne wurde es auf der Rückfahrt ziemlich frisch und ich war ganz schön froh, dass wir Pullis dabeihatten.

Nach so viel Action haben wir den Abend beim Abendessen im Leuchtturm Bovbjerg Fyr ausklingen lassen. Mitten im Nirgendwo – nur über einen Schotterweg zu erreichen – liegt der Leuchtturm malerisch direkt an der Steilküste gelegen.

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Im Leuchtturm befindet sich ein Café mit wirklich köstlichem Essen, welches ausschließlich aus der Region stammt sowie ein Ausstellungsraum. Vom oberen Raum des Leuchtturm haben wir einen wunderschönen Sonnenuntergang über dem Meer erlebt.

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Eigentlich bin ich ja nicht so die Romantikerin – aber dem konnte ich mich dann doch nicht entziehen. Normalerweise ist das Café nur tagsüber geöffnet. An diesem Abend jedoch waren alle ehrenamtlichen Helfer, die bei der Renovierung und Instandhaltung des Leuchtturms geholfen haben, von den Betreibern zum Essen eingeladen.

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Und wir dürften ebenfalls dabei sein. So haben wir viele nette einheimische Menschen kennengelernt, die zwischen den Gängen dänische Lieder anstimmten und uns einen Einblick in die dänische Kultur gegeben haben. An dieser Stelle ein großer Dank für die herzliche Aufnahme und die Gastfreundschaft!

Ihr könnt Euch denken: nach diesem ereignisreichen Tag fielen wir todmüde in unser Prinzessinnen-Bett…

In den nächsten Tagen nehme ich Euch dann weiter mit auf unsere kleine Reise durch Limfjord. Wir haben so viel erlebt!

Wart Ihr schon mal in der Region Limfjord? Wenn ja, was hat Euch dort am Besten gefallen?

 

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Vielen Dank an VisitDenmark für die freundliche und großzügige Unterstützung dieser Reise – unsere positive Meinung bleibt davon unberührt!
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2 Gedanken zu “Ein Prinzessinnen-Bett, viel Meeresgetier und die herzliche dänische Gastfreundschaft: Familien-Kurztrip nach Limfjord – 1. Tag

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