Religion & Glaube im Familienalltag: angestaubt oder zeitgemäß? Ein Interview zum Thema welche Werte sind uns Eltern wichtig?

Guten Abend Ihr Lieben,

heute begrüße ich auf meinem Blog die erste Mami, die etwas zu meiner neuen Interviewreihe zum Thema Werte erzählen wird. Zum Start gibt es gleich ein sehr spannendes Thema – es geht um das Thema „Religion und Glaube“ und welche Rolle dieser im Leben und in der Erziehung von Nicole und ihrer Familie spielt. Nicole schreibt übrigens auch selbst einen Blog – unter Schlaflose Muttis könnt´ Ihr sie ja gern mal besuchen, dort gibt es immer wieder spannende Themen zu lesen. So, nun will ich aber gar nicht so viel reden, sondern Nicole zu Wort kommen lassen, los geht´s:

 

Lebt Ihr Euren Glauben aktiv? Wie macht sich das im Familienalltag bemerkbar?

Ich würde schon sagen, dass wir unseren Glauben aktiv leben. Aber nein, wir gehen nicht jeden Sonntag zur Kirche. Mein Mann produziert hobbymäßig christlichen Rap und ich werde bald wieder eine christliche Tanzgruppe für Kinder leiten. Wir beten oft gemeinsam und machen Musik. Dabei handelt es sich aber nicht um öde Kirchenmucke (die manche auch ganz schön finden mögen), sondern eher um moderne Songs, die uns einfach eher ansprechen. Gott ist ein fester und sehr wichtiger Bestandteil in unserem Leben.

 

Seid Ihr schon mit christlichem Glauben groß geworden oder habt Ihr Euch später dazu entschieden und warum?

Mein Mann ist in einer religiösen Familie aufgewachsen, aber da geht es eher traditionell zu. In meiner Familie ist niemand gläubig. Wir sind vor 4 Jahren zum Glauben an Jesus Christus gekommen und im Anschluss habe ich mich taufen lassen. Wir haben uns einfach mit uns selbst und dieser Welt beschäftigt. Es gibt so viel Elend auf dieser Welt und wenn es das Böse gibt, muss es doch auch das Gute geben… Also ich drücke das jetzt alles mal ein bisschen vereinfacht aus…Wir haben die Bibel gelesen und darin die Wahrheit erkannt, so war im Groben und Ganzen unser Weg.

Quelle: Pixabay
Quelle: Pixabay

Viele Menschen treten heute aus der Kirche aus. Glaubst Du, dass Du Deinen Kindern mit dem christlichen Glauben andere Werte vermittelst als das nicht gläubige Eltern tun?

Ja, das Image der Kirche ist angestaubt und es sind viele schlimme Dinge passiert, die hätten nicht passieren dürfen. Es geht uns aber weniger um die Institution Kirche, als vielmehr um einen lebendigen Glauben. Wir leben in der westlichen Welt und christliche Werte spielen hier eigentlich schon zum Teil in jede Erziehung rein. Man muss nur an „Du sollst nicht Lügen.“ denken. Wer sagt seinem Kind schon, dass Lügen cool sind? Es fließen viele christliche Werte bereits in den Alltag ein, ohne dass man sie als solche benennt. Von daher würde ich sagen, dass sich ein paar Werte zwar unterscheiden, aber doch viele Gemeinsamkeiten zu nicht christlichen Familien da sind. Für mich geht es im christlichen Glauben auch nicht darum, meinem Kind ein Regelwerk an religiösen Dogmen aufzupressen.

Was bedeutet Glaube für Euch?

Glaube ist für uns sehr wichtig. Gott hat viel in unserem Leben getan und tut es auch noch. Wir leben in einer Beziehung mit Gott, auch wenn sich das für Ungläubige vielleicht komisch anhört.

Wie integriert Ihr den Glauben in Euren Alltag? Gibt es schöne Rituale oder Bräuche die Ihr pflegt?

Wie ich ja schon geschrieben habe, lieben wir Musik. Wir beten täglich und wenn unsere Kinder ein Problem haben, dann beten wir natürlich auch mit Ihnen. Wir danken Gott für unser Essen und dafür das es uns so gut geht. Es ist ein wichtiges Ritual bei uns Gott einfach zu Danken, auch für die kleinen Dinge.

Gibt es auch Dinge, die im Glauben verankert sind, die Eurer Meinung nach zu altmodisch sind, und wo die Kirche oder die Gemeinden moderner werden könnten?

Ja, das gibt es. Die Gottesdienste sind häufig nicht nah am Leben. Sie wirken tot und leblos, was natürlich andere Menschen abschreckt. Das ist ein Punkt, der sich verändern sollte. Deshalb möchte ich auch wieder eine Tanzgruppe leiten. Kinder sind so lebendig und bereichern so jeden Gottesdienst 🙂

Was macht ihr so mit Euren Kindern, um ihnen Gott näher zu bringen?

Wir integrieren biblische Geschichten in unseren Alltag und reden mit unserer großen Tochter darüber. Sie betet auch allein, wenn sie ein Anliegen hat und erzählt uns dann stolz, wenn Gott eine Situation verändert hat. Natürlich erzählen wir auch von unseren Erlebnissen mit Gott.

 

Vielen Dank liebe Nicole, für Deinen offenen und ehrlichen Einblick in Eure Gedankenwelt. Ich wünsche mir sehr, dass es viele Leser da draußen ebenso spannend finden wie ich, Einblicke in einen anderen Familienalltag zu bekommen, dessen Werte sie selbst vielleicht nicht leben. Und ich würde mir wünschen, dass an dieser Stelle nach jedem Interview ein kleiner Gedankenaustausch stattfindet.

Daher interessiert mich sehr, was Ihr zu dem Thema „Glaube und Religion“ in der Erziehung haltet? Gibt es unter Euch viele Mamis & Papis, die im stressigen Familienalltag ebensoviel Kraft durch ihren Glauben ziehen? Oder könnt Ihr mit Religion und Gott so gar nichts anfangen? 

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11 Gedanken zu “Religion & Glaube im Familienalltag: angestaubt oder zeitgemäß? Ein Interview zum Thema welche Werte sind uns Eltern wichtig?

  1. Liebe Anna,
    eine sehr schöne Idee, die Interviewreihe über die Werte und ein tolles erstes Interview von Nicole!
    Bei uns ist es ein bisschen ähnlich. In meiner Familie (mein Elternhaus) spielt(e) der Glaube eine sehr starke Rolle. Ich hingegen kam mit so manchen (meiner Meinung nach) verstaubten „katholischen“ Regeln nicht so gut klar (Thema Verhütung, Zölibat etc). Das sorgte damals für etliche Diskussionen!
    Ich habe meinen Mann dann ökumenisch geheiratet, die Kinder aber katholisch getauft, einfach weil ich mich mit den Ritualen der katholischen Kirche besser vertraut sehe.
    Hier in Frankreich gehen wir selten in die Kirche, weil die Kinder nichts verstehen. Dennoch ist mir wichtig, dass die Jungs christliche Werte bei uns daheim spüren. Es gibt so viele wunderschöne kingerechte Bücher und CD’s über Gott und Geschichten aus der Bibel.
    Ich finde, es kommt unheimlich auf die Gemeinde an, wie lebendig sie ist. Es muss nur einen Pfarrerwechsel geben und jahrelange Arbeit ist dahin weil der vielleicht einfach anders tickt.
    Wenn wir in D auf Besuch sind, will mein Löwenjunge auch immer den Kindergottesdienst besuchen. Wir machen da keinen Unterschied ob evangelisch oder katholisch. Das ist lebendig und schön, da werden die Kids begeistert und angesteckt.
    Bevor wir nach Frankreich gezogen sind, lebten wir in einem Ort, da war uns die katholische Gemeinde auch „zu verstaubt“, kein Angebot für Kinder oder ähnliches. Wir haben uns bei den Evangelischen so wohl gefühlt und mein Großer hatte Lust auf Gottesdienst. Klar, St.Martinsumzug all diese Dinge gehören doch dazu.
    Wir beten zum Beispiel das Tischgebet und Abends vor dem Schlafen gehen. Ich finde das wichtig, den Kindern dies zu vermitteln. Eines Tages werden sie sich dann sowieso ihren eigenen Weg suchen, und für sich selbst entscheiden.

    1. Vielen Dank für Deine tolle Antwort liebe Tanja! Ich finde einige Regeln der (vor allem katholischen) Kirche auch nicht mehr zeitgemäß. Wobei man ehrlicher Weise sagen muss, dass sich langsam viele Dinge verbessern. Und Du hast völlig Recht: es hängt eben auch stark von der Gemeinde ab. Sehr viele junge Pfarrer machen das ganz toll. Bei der Kommunion meines Neffen im Mai diesen Jahres haben wir einen fröhlichen, sehr kindgerechten und tollen Gottesdienst erlebt. Und wie Du schreibst: am Ende findet jedes unserer Kinder seinen eigenen Weg mit dem Glauben umzugehen. Und sind nicht gerade diese vielen unterschiedlichen Wege enorm spannend`

  2. Ein sehr spannendes Thema, das auch mich immer wieder beschäftigt. Ich bin schon ziemlich religiös aufgewachsen (russisch-orthodox), aber nun mit 36 Jahren hat man eher selber ein Bild davon und gibt es auch so an sein Kind weiter. Ich würde sagen, dass ich schon an „Gott“ glaube, aber das der Glaube eher für mich „der Glaube an das Gute“ bedeutet. Es ist nicht eine „Person“, bzw. eine Gestalt. Es ist die Hoffnung, das Positivdenken – einfach „das Gute“. Ich glaube immer daran, dass alles eine gute Seite hat. Meine Mutter sieht es ganz anders. Sie denkt z.B. auch, dass Gott sie bestraft, wenn sie was Böses macht. Und sie glaubt, dass es einen Teufel gibt. Sie kriegt die Krise, wenn mein Sohn mit seiner kleinen Ikone spielt. Das wäre respektlos und so. Das finde ich z.B. nicht. Mein Sohn hat sich in Rom selber diese kleine Ikone ausgesucht und hat sie letztes zur Hilfe genommen um sein Stofftier zu finden – das fand ich supersüß. Ich versuche ihm das schon nahe zu bringen, aber würde ihm das nie aufzwängen. Wir gehen manchmal in die Kirche wenn wir in der Stadt sind, weil wir uns da wohl fühlen. Mein Kleiner stellt gerne eione Kerze hin und wünscht sich dann was für sich oder uns oder seine Freunde. Aber alles aus freien Stücken. Das find ich cool. Ich denke, es tut einfach gut an irgendetwas zu glauben. Was da ist, kann so vielfältig sein und sollte jeder selber für sich entscheiden. LG Nadja

    1. Tolle Einstellung! Ich kann das nachvollziehen: der Glaube an das Gute – ich denke auch, dass es bei dem Thema „Glaube“ kein Richtig oder Falsch gibt – jeder kann und darf doch seine eigene Art zu Glauben finden. Von der Art und Weise wie Dein Sohn handelt und fühlt bin ich sehr beeindruckt. Ich glaube Kinder wissen da schon recht früh was sie wollen. Ich wünsche Euch, dass Du ihn immer darin bestärken kannst seinen Weg zu gehen und finde es super, dass Du ihn unterstützt, ihn aber trotzdem seinen eigenen Weg finden lässt! Ganz liebe Grüße, Anna

  3. ielen Dank für den tollen Artikel. Wir erziehen unseren Sohn auch im Glauben. Unsere Gemeinde hat ein tolles und vielfältiges Angebot für Kinder. Alle zwei Monate gibt es einen Minigottesdienst, der nur 20 bis 30 min lang ist und speziell für die kleinen Kinder bis ca. 5 Jahre gedacht ist. Er findet die Lieder und Geschichten schon super. Ich selbst schöpfe viel Kraft aus einer abendlichen Gruppe mit anderen Müttern. Da geht es vor allem um den eigenen Glauben und es gibt einfach den Raum über Glauben zu sprechen. Das ist ja leider auch im Freundeskreis nicht mehr immer so üblich. Ich bin froh zu wissen, dass Gott mich liebt so wie ich bin und versuche das auch meinem Sohn zu vermitteln. Das ich ihn so liebe wie er ist auch wenn er mal Mist gemacht hat.

    1. Danke für Deinen netten Kommentar – ich finde es toll, wenn Menschen Kraft aus ihrem Glauben ziehen und auch offen dazu stehen. Ich kann das durchaus nachvollziehen, auch wenn es nicht unser Weg ist. Wir sind aus der Kirche ausgetreten, dennoch finde ich es toll und bin oft überrascht, welch´ tolle Angebote die Kirche gerade für Kinder macht. Unserer Tochter möchten wir es gern freistellen, ob sie getauft und in die Kirche eintreten möchte – oft wissen Kinder ja schon früh was sie wollen…und wenn sie das möchte, werden wir sie in jeder Hinsicht unterstützen 🙂

  4. Ich weiß noch nicht, wie wir das machen werden. Unsere Kleine ist katholisch getauft (wir sind beide katholisch) und im Krankenhaus wurde sie damals gesegnet – ein Angebot des kath. Krankenhauses- was ich sehr schön fand, weil sie so schonmal ein bisschen „Schutz“ mitbekommen hat. Wir sind beide keine Kirchgänger oder besonders gläubig, aber es gehört – warum auch immer – für uns beide dazu.

    Meine Mutter hat mit Kirche und co nix am Hut, weil sie durch den Drill in der Kindheit da keine Lust drauf hat. In die Kirche ging es dann mit Oma und Opa. Einmal hab ich mich widersetzt, da bekamen meine Schwestern jeweils 5 Mark vor meinen Augen mit den Worten, weil ihr in die Kirche mitgekommen seid. Das fand ich auch mit 10 Jahren schon reichlich blöd. Auch was da teilweise in der Kirche passiert ist nicht immer die feine englische Art, aber ich glaub das muss man trennen können.

    LG Nicola

  5. Ich habe durchaus überlegt, den Kommentar, der jetzt folgt, nicht zu schreiben.. Religion ist ein schwieriges Thema, das oft emotional und irrational diskutiert wird:

    Ich bin Atheist. Mein ganzes Leben lang. Ich wurde zwar protestantisch getauft und zahle Kirchensteuer (das mit dem Austritt ist eine andere Geschichte), aber zähle mich nicht zu religiösen Menschen. Interviews, wie oben, regen mich auf. Ich möchte dann immer rufen „verdammt, schaltet euer Gehirn ein!“. Ich für meinen Teil kann überhaupt nicht verstehen, wie in der heutigen Zeit irgend jemand, der über 10 Jahre alt ist, diesen Quatsch aus einem 2.000 Jahre alten Buch glauben kann. (hier wäre jetzt der Punkt, wo die ersten Religiösen heulen „uuhuuhu.. böse.. du beleidigst meine religiösen Gefühle“).

    Klar ist es jedem selbst überlassen, an wen oder was er glauben möchte. Aber warum die Kinder mit da reinziehen? Warum muss man ihnen beibringen, das da ein Mann im Himmel ist, der auf sie aufpasst? Kinder sollten dazu erzogen werden, selbstbestimmt zu handeln. Dafür ist es eher schädlich, zu glauben, dass da einer ist, der auf sie aufpasst. Und wenn man böse ist, kommt man natürlich in die Hölle. Welch ein Irrsinn! Ich sehe es da genau wie Richard Dawkins, der so etwas als Kindesmißhandlung betrachtet. Disclaimer: Meine Tochter wurde gegen meinen Willen katholisch getauscht. Eigentlich möchte ich sie so lange es nur geht, von jeder Form von Religion fernhalten.

    Würden wir heute noch nach den christlichen Moralvorstellungen leben, die in der Bibel beschrieben werden, würden wir Sklaven halten, könnten Frauen problemlos steinigen und noch andere Greueltaten vollbringen. Das ich nicht lügen oder morgen darf, weiss ich auch ohne 10 Gebote. Oder glaubt ihr ernsthaft, erst die haben uns auf den „rechten“ Pfad gebracht? Würde man sich mit Naturwissenschaften und Humanismus beschäftigt, wüsste man, das wir so etwas wie Empathie und Selbstreflektion besitzen. Ich handle nicht nach den 10 Geboten.. habe aber nie jemanden vergewaltigt, laufe mordend durch Duisburg oder gehe fremd. Viele unserer heutigen Werte wurden sogar gegen den Willen der Religionen erkämpft (Gleichberechtigung der Frauen??).

    Anstatt Gott zu danken, dass man etwas erreicht hat, sollte man sich selbst danken! Wir sind die einzigen, die unser Leben bestimmen (in bestimmten Grenzen). Es ist das einzige Leben, das wir haben und wir sollten jede Sekunde nutzen. Die Natur ist so viel wundervoller als alles, was in diesem Märchenbuch steht. Allein der Gedanke, das der Kohlenstoff, aus dem unsere Atome und Zellen bestehen, erst in Sternen fusioniert und dann über Supernovae im Universum verteilt wurde, ist atemberaubend. Unsere Welt ist unheimlich komplex und wird mit jeder neuen wissenschaftlichen Erkenntnis nicht einfacher. Daher müssen wir unseren Kindern beibringen, damit umzugehen. Geschichten von Hirtenvölkern helfen uns da nicht weiter!

    Ich lebe getrau dem Satz „ich will nicht glauben, ich will wissen“ und werde das so meiner Tochter mitgeben. Dadurch werden Sonnenuntergänge am Meer nicht unromantischer. Wenn ich sehe, was Religion sonst noch so in der Welt anrichtet (nämlich alle Menschen in „Gut“ und „Böse“ zu unterscheiden), muss ich nicht darüber nachdenken, ob ich mein Leben auch nur eine Sekunde damit verschwenden möchte! Egal, in welcher Epoche man sich umschaut: Sie hat immer nur einen Keil zwischen die Menschen getrieben.

    1. Wow, ich danke Dir für diesen ehrlichen und ausführlichen Kommentar! Ich gehe weitestgehend mit Dir konform – auch wir sind nicht gläubig und halten die Werte, die in der Bibel vermittelt werden für veraltet und unzeitgemäß! Dennoch toleriere ich natürlich jeden, der eben an die Kirche – und all das was dort vermittelt wird – glaubt! Und ich finde es auch ok, wenn viele Menschen ein Symbol oder eine Figur (ob das nun Gott oder irgendwas anderes ist) brauchen, an dem sie sich in schweren Zeit festhalten können. Ob das nun für uns etwas ist, sei dahingestellt! Unsere Tochter kommt in unserem täglichen Leben nicht mit der Kirche in Berührung, da wir sie – außer bei Feiern bei denen wir eingeladen sind – nicht besuchen. Dennoch nimmt sie natürlich in der Kita und auch im Alltag an „christlich geprägten“ Festen wie z.B. Erntedank oder St. Martin oder auch Weihnachten teil. Wir versuchen ihr dann ehrlich und möglichst neutral zu erklären, worauf diese Feste basieren – was sie letztlich glauben (oder wissen) möchte, bleibt allein ihr überlassen. Mein Mann und ich sind auch eher rational geprägt und glauben nicht an eine „höhere Macht“, gerade deshalb wollte ich ja bei diesem Interview wissen, was andere Eltern dazu bewegt ihre Kinder so zu erziehen.

      Ich mag und teile Deine Einstellung – dennoch muss beides nebeneinander existieren können (aber das hast Du ja auch nicht bestritten 🙂 ) Viele Grüße, Anna

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