Wunderbare Pflaumenzeit…

Wer mir auf facebook oder Twitter folgt weiß, dass wir vor einiger Zeit eine große Schüssel frisch gepflückter Pflaumen geschenkt bekamen.

Pflaumen

Unsere Nachbarn hatten aus Schwiegervaters Garten jede Menge Pflaumen mitgebracht und so viel davon, dass sie uns gern beschenkten. Ich mag das sehr und habe mich riesig gefreut. Nicht nur, dass man weiß woher die Pflaumen kommen, sondern auch, weil ich schon genau wusste, was daraus werden sollte.

Ich wollte unbedingt zum allerersten Mal in meinem Leben Marmelade machen und war gespannt, ob das wirklich so einfach ist, wie alle immer behaupten. Und außerdem bin ich ja völlig begeistert davon Kuchen im Glas zu machen, und da der letzte Kuchen so schnell, einfach und lecker war, sollte es diesmal ein Pflaumenkuchen im Glas werden.

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Dieser hier hält sich bis zu 3 Monate im Kühlschrank (bei uns war er allerdings innerhalb einer Woche ratzfatz weggeputzt):

Für 8 Gläser braucht man ungefähr 300g Pflaumen oder Zwetschgen, 200 g Butter, 180g Zucker, 20g Vanillezucker, 2-3 Eier, 200g Mehl, 50g Haselnüsse, 1/2 TL Backpulver, Abrieb von 1/2 Zitrone, eine Prise Zimt, Aprikosen-Konfitüre zum Bestreichen und 8 Weck-Gläser (ca. 190ml Inhalt)

Aus der weichen Butter, Zucker, Eiern und den Aromen eine luftige hell-weiße Masse rühren. Dann Mehl, Backpulver sowie die Haselnüsse unterrühren. Die Pflaumen waschen, entkernen, vierteln. Die Kuchenmasse in die gefetteten Weckgläser füllen und mit Pflaumen belegen. Bei 175° ca. 16-18 Minuten goldgelb backen.

Nach dem Backen sofort mit der Aprikosen-Konfitüre bestreichen und die Gläser mit Gummi und Glasdeckel verschließen. Mit Klammern fixieren.

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Aber da war ja noch die Marmelade…und was soll ich sagen: ist wirklich super einfach. Mache ich ab jetzt immer selbst. Das kann wirklich jeder! Und geht sogar relativ schnell. Müsst Ihr auch probieren, unbedingt!

Eine kleine Portion habe ich wirklich gekocht, die andere habe ich mit einem Produkt von Diamant gemacht, dass ich sowieso noch zu einem Test hier hatte. Dabei handelte es sich um Diamant Gelier Zauber, daraus kann man Marmelade sogar ohne zu kochen machen.

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Beide Marmeladen sind übrigens sehr lecker geworden. Die eingekochte ist mir ein bißchen zu fest geraten. Mein Mann mag es lieber etwas cremiger (und ich eigentlich auch). Die Marmelade ohne Kochen ist daher beim ersten Versuch etwas besser gelungen. Cremiger und leichter zu verteilen.

Das Produkt kann ich Euch als „Marmeladenanfänger“ also empfehlen :-). Aber auch das Kochen ist wirklich simpel und einfach…ich freu´mich nun schon auf unseren Ausflug zum Apfelhof – danach werde ich mich dann an Apfelmus und Apfelgelee probieren…

Dafür dass ich früher ungern gekocht habe entwickle ich mich noch zu einer kleinen Küchenfee 🙂

Und nun will ich wissen: habt Ihr schon Marmelade selbst gemacht? Welche kreativen Sorten sind dabei entstanden? Habt Ihr Rezepte dafür? Immer her damit…mich hat das Einkoch-Fieber gepackt! 🙂

Diamant Gelier Zauber wurde mir kostenfrei zum Testen zur Verfügung gestellt.
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2 Gedanken zu “Wunderbare Pflaumenzeit…

  1. uii des sind sind aber genau die richtigen Küchlein für meinen Geschmack, muss ich unbedingt auch mal ausprobieren, (wenn ich denn nur mal solche Gläser irgentwo bekomme)
    Den gelierzucker hab ich hier daheim auch noch rumliegen, der war letztens in einer dieser Lebensmittelboxen mit drin, denk mal ich werd damit Apfelgeelee oder so ausprobieren. Bisher war ich aber ehrlich gesagt zu skeptisch ob das so ganz ohne Kochen mit dem Gelierzucker was wird.
    Lieben Gruß
    Petra

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