Für alle Weltenbummler und Städtereisenjunkies: ein Erlebnisportal zur Vorbereitung auf Euren Trip…

Fast eine Woche war es ruhig auf meinem Blog…und ich habe so viele, viele neue Dinge über die ich unbedingt schreiben will. Aber der Blog-Umzug nimmt irgendwie doch mehr Zeit in Anspruch als ich dachte und nebenbei muss ja auch noch das „Tagesgeschäft“ weiterlaufen :-). Ich habe mir vorgenommen, dass ich jetzt nicht mehr alles auf einmal mache, sondern Schritt für Schritt meine immer länger werdende To Do – Liste mit tausenden von wichtigen Dingen aber auch vielen, vielen Ideen, die ich unbedingt umsetzen will, abarbeite.

Und heute will ich Euch erst mal eine kleine Online-Neuentdeckung zeigen, die ich wirklich klasse finde. Wer mir auf facebook folgt, der hat sicher mitbekommen, dass ich am Wochenende in Dresden war. Freitagabend um 20.00 Uhr sind wir im Hotel angekommen und hatten dann 1,5 Tage um Dresden zu erkunden. Viel zu wenig Zeit um alles zu schaffen, was man sich so vorgenommen hat. Einen ausführlichen Dresden-Bericht bekommt ihr noch in einem gesonderten Post, denn heute will ich Euch zeigen, was mir zur Vorbereitung auf diesen Kurztrip über den Weg gelaufen ist.

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Kennt Ihr getyourguide? Nein? Kannte ich bis vor Kurzem auch nicht, werde ich aber jetzt vor jedem Urlaub und Kurztrip vorbeisurfen. Denn dort bekommt man tolle Ideen, was man in der geplanten Wunsch-Destination erleben kann. Und kaufen kann man die Erlebnisse dann gleich auch noch. Ich hatte also vorher „Dresden“ und unser Reisedatum eingegeben, und schon bekam ich tolle Ideen für Aktivitäten, Touren und Sehenswürdigkeiten, die an diesem Wochenende in Dresden angeboten wurden. So kann man sich schon im Vorfeld ein gutes Bild machen und Dinge fest einplanen, die man unbedingt sehen will.

Besonders praktisch ist das bei Kurztrips finde ich, denn vor Ort hat man ja dann nur sehr wenig Zeit und will die nicht noch damit verbringen sich erstmal zu überlegen, was man jetzt am besten unternimmt. Teilweise sind die Angebote sogar günstiger, als wenn man sie vor Ort bucht. So kostet z.B. die „Hop on, hop off“ -Stadtrundfahrt in Dresden bei getyourguide nur € 20,00 pro Person. Vor Ort bekommt man das Ticket für € 22,00. Hat man also gleich mal € 2,00 für ein Eis gespart…:-)

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Insgesamt findet man bei getyourguide 25.000 Ideen in ca. 2300 Reisezielen auf der ganzen Welt. Also wirklich eine riesige Auswahl für nahezu alle Destinationen. Es gibt übrigens auch eine getyourguide-App – man kann also auch bequem über´s Smartphone suchen und buchen.

Ich habe mal aus Spaß jede Menge Ziele eingegeben, die wir in den nächsten Jahren bereisen wollen…hätte ich besser nicht gemacht: jetzt habe ich so viele neue „Must sees“ auf meiner Reise-Bucket-List, dass ich quasi jede Woche woanders hinreisen müsste 🙂

Jetzt bin ich aber neugierig: wohin geht Euer nächster Reisetrip? Kennt Ihr getyourguide schon, oder habt Ihr es sogar schon mal genutzt? Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht? Könnt Ihr Euch vorstellen so ein Portal zu nutzen, oder lasst Ihr Euch an fremden Orten lieber treiben?

 

 

 

 

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Wunderbare Pflaumenzeit…

Wer mir auf facebook oder Twitter folgt weiß, dass wir vor einiger Zeit eine große Schüssel frisch gepflückter Pflaumen geschenkt bekamen.

Pflaumen

Unsere Nachbarn hatten aus Schwiegervaters Garten jede Menge Pflaumen mitgebracht und so viel davon, dass sie uns gern beschenkten. Ich mag das sehr und habe mich riesig gefreut. Nicht nur, dass man weiß woher die Pflaumen kommen, sondern auch, weil ich schon genau wusste, was daraus werden sollte.

Ich wollte unbedingt zum allerersten Mal in meinem Leben Marmelade machen und war gespannt, ob das wirklich so einfach ist, wie alle immer behaupten. Und außerdem bin ich ja völlig begeistert davon Kuchen im Glas zu machen, und da der letzte Kuchen so schnell, einfach und lecker war, sollte es diesmal ein Pflaumenkuchen im Glas werden.

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Dieser hier hält sich bis zu 3 Monate im Kühlschrank (bei uns war er allerdings innerhalb einer Woche ratzfatz weggeputzt):

Für 8 Gläser braucht man ungefähr 300g Pflaumen oder Zwetschgen, 200 g Butter, 180g Zucker, 20g Vanillezucker, 2-3 Eier, 200g Mehl, 50g Haselnüsse, 1/2 TL Backpulver, Abrieb von 1/2 Zitrone, eine Prise Zimt, Aprikosen-Konfitüre zum Bestreichen und 8 Weck-Gläser (ca. 190ml Inhalt)

Aus der weichen Butter, Zucker, Eiern und den Aromen eine luftige hell-weiße Masse rühren. Dann Mehl, Backpulver sowie die Haselnüsse unterrühren. Die Pflaumen waschen, entkernen, vierteln. Die Kuchenmasse in die gefetteten Weckgläser füllen und mit Pflaumen belegen. Bei 175° ca. 16-18 Minuten goldgelb backen.

Nach dem Backen sofort mit der Aprikosen-Konfitüre bestreichen und die Gläser mit Gummi und Glasdeckel verschließen. Mit Klammern fixieren.

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Aber da war ja noch die Marmelade…und was soll ich sagen: ist wirklich super einfach. Mache ich ab jetzt immer selbst. Das kann wirklich jeder! Und geht sogar relativ schnell. Müsst Ihr auch probieren, unbedingt!

Eine kleine Portion habe ich wirklich gekocht, die andere habe ich mit einem Produkt von Diamant gemacht, dass ich sowieso noch zu einem Test hier hatte. Dabei handelte es sich um Diamant Gelier Zauber, daraus kann man Marmelade sogar ohne zu kochen machen.

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Beide Marmeladen sind übrigens sehr lecker geworden. Die eingekochte ist mir ein bißchen zu fest geraten. Mein Mann mag es lieber etwas cremiger (und ich eigentlich auch). Die Marmelade ohne Kochen ist daher beim ersten Versuch etwas besser gelungen. Cremiger und leichter zu verteilen.

Das Produkt kann ich Euch als „Marmeladenanfänger“ also empfehlen :-). Aber auch das Kochen ist wirklich simpel und einfach…ich freu´mich nun schon auf unseren Ausflug zum Apfelhof – danach werde ich mich dann an Apfelmus und Apfelgelee probieren…

Dafür dass ich früher ungern gekocht habe entwickle ich mich noch zu einer kleinen Küchenfee 🙂

Und nun will ich wissen: habt Ihr schon Marmelade selbst gemacht? Welche kreativen Sorten sind dabei entstanden? Habt Ihr Rezepte dafür? Immer her damit…mich hat das Einkoch-Fieber gepackt! 🙂

Diamant Gelier Zauber wurde mir kostenfrei zum Testen zur Verfügung gestellt.

Das Teenie-Trauma…wo ist nur diese verdammte Sammlung…?

Die liebe Sandra vom Blog Akrobatik auf dem Wickeltisch hat eine Blogparade mit einem witzigen und kreativen Thema ins Leben gerufen: Welchen Gegenstand Deines Kindes/Deiner Kindheit  würdest Du aus einem brennenden Haus retten?

Zuerst fand ich die Frage ganz einfach zu beantworten, aber je länger ich darüber nachgedacht habe, desto schwieriger finde ich es, darauf eine kurze Antwort zu finden. Menschen zu retten gilt ja hier nicht – die sind selbstverständlich bereits in Sicherheit – aber welcher Gegenstand hat solch einen hohen Wert, dass er es tatsächlich wert wäre dafür noch mal zurück in ein brennendes Haus zu rennen?

Quelle: Pixabay
Quelle: Pixabay

Sandra nennt als ihren Favoriten den Fotoapparat bzw. die Fotos ihres Sohnes der letzen zwei Jahre…eine ziemlich gute Antwort wie ich finde…materielle Dinge können ja schnell ersetzt werden, aber Erinnerungen kommen so eben nicht mehr zurück. Ich glaube ich würde mich da anschließen und die externe Festplatte retten, auf der alle Fotos gespeichert sind. Ein Spielzeug von Motte käme eher nicht in Frage…Rabenmutter? Nein, aber um ehrlich zu sein: die Motte ist nicht so ein richtiges Spielzeugkind. Sie spielt nicht mit besonders vielen Dingen in ihrem Kinderzimmer. Sie ist so ein richtiges Draußen-Tobe-Kind: am liebsten im Garten, auf dem Spielplatz oder mit uns unterwegs. Nur ein ganz paar wenige Spielsachen begeistern sie wirklich ausdauernd. Dazu gehört ihr Arztkoffer, die Spielküche, ihr Kaufladen oder wahlweise Spielhäuschen und ihre Puppe, mit der sie derzeit viele, viele Rollenspiele macht. Das sind aber alles Dinge, die leicht ersetzt werden können.

Wenn ich mich nun zurückversetze in meine Kindheit: was hätte ich damals, als ich selbst noch kleiner war, aus dem Haus gerettet…zuerst dachte ich, es wäre bestimmt mein Lieblingskuscheltier gewesen: eine kleine Katze (und jetzt, Achtung, sorgte bereits für viele Lacher, wenn ich heutzutage den Namen meines Kuscheltiers preisgab), die – unschuldig und unwissend wie ich damals war – auf den wunderschönen Namen „Muschi“ hörte 🙂

Aber nein, ich glaube was für mich noch von viel größerem – ja unschätzbarem und unbezahbarem Wert war: meine New Kids on the Block – Sammlung inkl. eines klitzekleinen Handtuchfetzens, den ich bei einem Konzert ergattert hatte, an dem sich tatsächlich Joe McIntyre persönlich den Schweiss abgewischt hatte (viel mehr geht nicht, oder?). An dieser Stelle gilt meine persönliche Entschuldigung meiner Mama, die lange, lange Autofahrten in Kauf genommen hat und sich aufopferungsvoll durch viele, viele Konzerte mit kreischenden Teenie-Mädchen gekämpft hat ohne auch nur einmal zu Murren (zumindest nicht in meiner Gegenwart)- ich habe damals nicht gewusst, was ich Dir antue!!! Und ich bin sicher: eines Tages bekomme ich das zurück 🙂

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Aber zurück zu dieser Sammlung: sie war mein ganzer Stolz! CDs, Starschnitte, jeden Zeitungsschnipsel den ich in die Finger kriegen konnte, Videos (und nein, nicht nur Musikvideos – es gab sogar eine Zeichentrickserie mit Joe, Jordan, Jon, Donnie und Danny), Figuren und, und, und. Alles fein säuberlich sortiert und eingeheftet. Jeder noch so kleine Beitrag im Fernsehen musste aufgezeichnet werden. Diese Sammlung: sie war mein Leben (zumindest dachte ich das damals…)!

Dabei kommt mir der Gedanke: wo ist diese Sammlung eigentlich geblieben? Wahrscheinlich haben meine Eltern sie – als die „NKOTB“ in meinem Leben nicht mehr wichtig waren – heimlich verbrannt, sind – New Kids on the Blog -Lieder singend – ums Feuer getanzt und haben sich dabei gefreut, dass die hysterischen Kreisch- und Heulanfälle ihrer Tochter nun endlich Geschichte sind. Und wahrscheinlich haben sie damals schon gedacht: hoffentlich kriegt sie mal eine Tochter und die quält sie dann mit Justin Bieber – arrgghh!

So liebe Leute: bevor ich mich jetzt aber weiter um Kopf und Kragen rede und hier meine schlimmsten Jugendsünden offenbare, beende ich das Thema an dieser Stelle lieber…nun wisst Ihr, was mir als Kind so wichtig war, dass ich dafür Hals über Kopf in ein brennendes Haus gelaufen wäre.

Wenn Ihr auch Lust habt über dieses Thema zu schreiben, dann macht doch auch mit bei Sandras Blogparade…ich jedenfalls bin sehr gespannt, was da so alles an Gegenständen zusammen kommt. Ich bin dann mal raus für heute: meine New Kids on the Blog-Sammlung suchen…irgendwo muss die doch sein…

Urlaub im Familienhotel – wirklich Entspannung für die ganze Familie?

Hallo Ihr Lieben,

Zuerst möchte ich mich heute mal bedanken: für immer mehr Leser und Follower auf meinem Blog und bei facebook und Twitter – die vielen netten Kommentare und Reaktionen hier zeigen mir immer wieder, dass Ihr mögt was ich tue und das ist ein tolles Gefühl 🙂 Also ganz viele ♥♥♥ und eine dicke Umarmung in die Runde :-*…

Ihr wisst ja, dass wir sehr viel unterwegs sind und unheimlich gern reisen. Daher bildet die Kategorie „Familie Motte unterwegs“ nun immer mehr den Schwerpunkt dieses Blogs, worüber ich mich sehr freue…übrigens auch über Tipps von Euch, also immer her damit 🙂

Heute habe ich Euch einen Gastartikel mitgebracht, den ich sehr spannend finde. Ich wollte nämlich schon immer mal wissen, wie das so ist in einem ausgewiesenen Familienhotel Urlaub zu machen. Wir sind ja bisher eher so die „Ferienhaus-Urlauber“. Heute erfahrt Ihr hier mal, was ein Kinderhotel so alles bietet und welche Vorteile es hat und vor allem gibt es gleich einen Tipp für ein tolles Hotel dazu….

 

Blick vom Hotel aus ©Kinderhotel Buchau
Blick vom Hotel aus ©Kinderhotel Buchau

 

Urlaub im Kinderhotel – perfekt für die Familie?

Familienurlaub – für viele ist das die schönste Zeit des Jahres. Kinderaugen leuchten, wenn Mama und Papa endlich mal so richtig viel Zeit haben und man gemeinsam Neues entdecken und einfach Spaß haben kann. Doch Achtung – wer einen gemeinsamen Urlaub für Groß und Klein bucht, der sollte bei der Auswahl des Hotels aufpassen, damit es am Ende keinen Reinfall gibt. Die Lösung sind spezielle Kinderhotels. Sie sind bestens auf die Wünsche und Bedürfnisse der großen, aber auch der kleinen Gäste eingestellt und ermöglichen so einen perfekten Urlaub für die ganze Familie.

Vier-Sterne-Luxus und Tobezonen

Viele Eltern kennen die Situation: Wer mit Kindern in ein Hotel fährt, muss nur allzu oft Rücksicht nehmen. Bitte nicht so laut. Passt auf, dass ihr nichts kaputt macht. Rennt nicht im Hotelflur. Benehmt euch beim Essen… Ständig muss man auf der Hut sein, schließlich will man weder die anderen Hotelgäste noch die Hotelleitung verärgern. Gerade in hochklassigen Hotels mit breitem Wellnessangebot ist man oft nicht gerade begeistert, wenn Kinder die heilige Ruhe stören. Eine unangenehme Situation für Eltern, aber auch für Kinder. Eine tolle Lösung sind daher Kinderhotels. Hier sind die kleinen Gäste nicht nur geduldet, sondern ausdrücklich erwünscht. Hier freut man sich über ein Kinderlachen, und wenn im Restaurant mal was daneben geht, ist das gar kein Problem.

 

Hotel Außenansicht ©Kinderhotel Buchau
Hotel Außenansicht ©Kinderhotel Buchau
Langeweile? Ein Fremdwort!

Eine Empfehlung für einen Urlaub mit der ganzen Familie ist das Kinderhotel Buchau in Österreich. Das Vier-Sterne-Haus bietet sowohl Wellnessangebote, hat sich aber auch sehr gut auf die kleinen Gäste eingestellt. Der Nachwuchs kann sich auf einen 20 000 Quadratmeter großen Outdoor-Spielplatz austoben und gleichzeitig viele neue Freunde kennenlernen. Das abwechslungsreiche Kinderprogramm des Hotels kann sich außerdem sehen lassen: Indianertag, Piratentag, Walderlebnistag – täglich stehen hier spannende neue Abenteuer an. Geschultes Personal betreut die Kinder in Gruppen liebevoll – so können Eltern auch kostbare Stunden zu zweit genießen, während der Nachwuchs bestens versorgt ist.

Wellnessbereich ©Kinderhotel Buchau
Wellnessbereich ©Kinderhotel Buchau
Wandern, Radfahren, Baden

Die Möglichkeiten rund um das Hotel sind für die ganze Familie fast grenzenlos. Sehr zu empfehlen ist der Achensee, der Privatstrand liegt genau vor der Haustüre. Am Achensee kann man die Schönheit der Tiroler Bergwelt mit ihrer zauberhaften Kulisse erleben, die sich im klaren Wasser spiegelt. Wandern, Golfen, Radfahren, Reiten, Schwimmen – jeder Tag hält die Region neue Überraschungen für die Eltern und Kinder bereit. Langeweile kommt hier garantiert nicht auf. Weitere Informationen gibt es auf der Hotelwebseite www.buchau.com

Sehen die Bilder nicht toll aus? Ich finde man bekommt gleich Lust die Koffer zu packen und loszufahren…

Und nun bin ich sehr gespannt: wart Ihr schon mal in einem ausgewiesenen Kinderhotel? Wie sind Eure Erfahrungen? Könnt Ihr das empfehlen?  

Religion & Glaube im Familienalltag: angestaubt oder zeitgemäß? Ein Interview zum Thema welche Werte sind uns Eltern wichtig?

Guten Abend Ihr Lieben,

heute begrüße ich auf meinem Blog die erste Mami, die etwas zu meiner neuen Interviewreihe zum Thema Werte erzählen wird. Zum Start gibt es gleich ein sehr spannendes Thema – es geht um das Thema „Religion und Glaube“ und welche Rolle dieser im Leben und in der Erziehung von Nicole und ihrer Familie spielt. Nicole schreibt übrigens auch selbst einen Blog – unter Schlaflose Muttis könnt´ Ihr sie ja gern mal besuchen, dort gibt es immer wieder spannende Themen zu lesen. So, nun will ich aber gar nicht so viel reden, sondern Nicole zu Wort kommen lassen, los geht´s:

 

Lebt Ihr Euren Glauben aktiv? Wie macht sich das im Familienalltag bemerkbar?

Ich würde schon sagen, dass wir unseren Glauben aktiv leben. Aber nein, wir gehen nicht jeden Sonntag zur Kirche. Mein Mann produziert hobbymäßig christlichen Rap und ich werde bald wieder eine christliche Tanzgruppe für Kinder leiten. Wir beten oft gemeinsam und machen Musik. Dabei handelt es sich aber nicht um öde Kirchenmucke (die manche auch ganz schön finden mögen), sondern eher um moderne Songs, die uns einfach eher ansprechen. Gott ist ein fester und sehr wichtiger Bestandteil in unserem Leben.

 

Seid Ihr schon mit christlichem Glauben groß geworden oder habt Ihr Euch später dazu entschieden und warum?

Mein Mann ist in einer religiösen Familie aufgewachsen, aber da geht es eher traditionell zu. In meiner Familie ist niemand gläubig. Wir sind vor 4 Jahren zum Glauben an Jesus Christus gekommen und im Anschluss habe ich mich taufen lassen. Wir haben uns einfach mit uns selbst und dieser Welt beschäftigt. Es gibt so viel Elend auf dieser Welt und wenn es das Böse gibt, muss es doch auch das Gute geben… Also ich drücke das jetzt alles mal ein bisschen vereinfacht aus…Wir haben die Bibel gelesen und darin die Wahrheit erkannt, so war im Groben und Ganzen unser Weg.

Quelle: Pixabay
Quelle: Pixabay

Viele Menschen treten heute aus der Kirche aus. Glaubst Du, dass Du Deinen Kindern mit dem christlichen Glauben andere Werte vermittelst als das nicht gläubige Eltern tun?

Ja, das Image der Kirche ist angestaubt und es sind viele schlimme Dinge passiert, die hätten nicht passieren dürfen. Es geht uns aber weniger um die Institution Kirche, als vielmehr um einen lebendigen Glauben. Wir leben in der westlichen Welt und christliche Werte spielen hier eigentlich schon zum Teil in jede Erziehung rein. Man muss nur an „Du sollst nicht Lügen.“ denken. Wer sagt seinem Kind schon, dass Lügen cool sind? Es fließen viele christliche Werte bereits in den Alltag ein, ohne dass man sie als solche benennt. Von daher würde ich sagen, dass sich ein paar Werte zwar unterscheiden, aber doch viele Gemeinsamkeiten zu nicht christlichen Familien da sind. Für mich geht es im christlichen Glauben auch nicht darum, meinem Kind ein Regelwerk an religiösen Dogmen aufzupressen.

Was bedeutet Glaube für Euch?

Glaube ist für uns sehr wichtig. Gott hat viel in unserem Leben getan und tut es auch noch. Wir leben in einer Beziehung mit Gott, auch wenn sich das für Ungläubige vielleicht komisch anhört.

Wie integriert Ihr den Glauben in Euren Alltag? Gibt es schöne Rituale oder Bräuche die Ihr pflegt?

Wie ich ja schon geschrieben habe, lieben wir Musik. Wir beten täglich und wenn unsere Kinder ein Problem haben, dann beten wir natürlich auch mit Ihnen. Wir danken Gott für unser Essen und dafür das es uns so gut geht. Es ist ein wichtiges Ritual bei uns Gott einfach zu Danken, auch für die kleinen Dinge.

Gibt es auch Dinge, die im Glauben verankert sind, die Eurer Meinung nach zu altmodisch sind, und wo die Kirche oder die Gemeinden moderner werden könnten?

Ja, das gibt es. Die Gottesdienste sind häufig nicht nah am Leben. Sie wirken tot und leblos, was natürlich andere Menschen abschreckt. Das ist ein Punkt, der sich verändern sollte. Deshalb möchte ich auch wieder eine Tanzgruppe leiten. Kinder sind so lebendig und bereichern so jeden Gottesdienst 🙂

Was macht ihr so mit Euren Kindern, um ihnen Gott näher zu bringen?

Wir integrieren biblische Geschichten in unseren Alltag und reden mit unserer großen Tochter darüber. Sie betet auch allein, wenn sie ein Anliegen hat und erzählt uns dann stolz, wenn Gott eine Situation verändert hat. Natürlich erzählen wir auch von unseren Erlebnissen mit Gott.

 

Vielen Dank liebe Nicole, für Deinen offenen und ehrlichen Einblick in Eure Gedankenwelt. Ich wünsche mir sehr, dass es viele Leser da draußen ebenso spannend finden wie ich, Einblicke in einen anderen Familienalltag zu bekommen, dessen Werte sie selbst vielleicht nicht leben. Und ich würde mir wünschen, dass an dieser Stelle nach jedem Interview ein kleiner Gedankenaustausch stattfindet.

Daher interessiert mich sehr, was Ihr zu dem Thema „Glaube und Religion“ in der Erziehung haltet? Gibt es unter Euch viele Mamis & Papis, die im stressigen Familienalltag ebensoviel Kraft durch ihren Glauben ziehen? Oder könnt Ihr mit Religion und Gott so gar nichts anfangen? 

Lasst uns den Sommer verlängern…(mit Gewinnspiel)

Zeit mal wieder ein Mini-Gewinnspiel zu starten: gibt es hier ein paar Leser, die vielleicht nochmal einen kleinen Urlaub in der Sonne planen und damit den Sommer verlängern? Wir denken ja ernsthaft darüber nach nochmal ein bißchen Sonne zu tanken…irgendwie war der Sommer auf einmal so abrupt zu Ende…aber wer weiß – im letzten Jahr hatten wir ja nochmal einen richtig warmen Oktober!

Welchen Sonnenschutz nutzt Ihr denn eigentlich für Eure Mäuse? Als die Motte noch ganz klein war, habe ich ja auf den chemischen Filter in Sonnencremes gänzlich verzichtet. Ich versuche das auch jetzt immer wieder – aber die Motte hasst es eingecremt zu werden und die Sonnencremes ohne chemischen Filter brauchen ja immer ewig bis sie eingezogen sind und hinterlassen so eine weiße Schicht beim Eincremen. Also sind wir in diesem Sommer auf die Sentitiv Sonnencreme von Bübchen umgestiegen. Und damit sind wir auch super zufrieden.

Quelle: Bübchen
Quelle: Bübchen

Sie zieht schnell ein, hinterlässt keinen fettigen Film auf der Haut, riecht gut, die Motte zeigt keinerlei allergische Reaktionen und sie schützt gut. Ein paar richtig gute Tipps für den Baby- und Kinder Sonnenschutz im Sommer hat Bübchen ürbigens in diesem YouTube-Video zusammengestellt. Für alle Mamis und Papis sicher sehr hilfreich 🙂

So, und wie versprochen sponsored Bübchen nun 3x ein 30er LSF Sonnenmilch-Produkt und für Euren anstehenden Herbst-oder Skiurlaub und legt noch drei Bübchen Handtücher oben drauf. Das klingt doch gut, oder? Um Sonnencreme & Handtuch müsst Ihr Euch dann schon mal nicht kümmern 🙂

Ihr wollt gewinnen und testen? Dann kommen hier die Teilnahmebedingungen:

– Bitte hinterlasst mir hier oder bei facebook einen kurzen Kommentar wohin Euer nächster Urlaub geht

– Jeder der Fan meiner facebookseite ist/wird oder mir über Twitter folgt, bekommt eine zusätzliche Gewinnchance. Hier bitte ich Euch, in Eurem Kommentar darauf hinzuweisen.

Es ist kein Muss, aber wir freuen uns natürlich, wenn Ihr das Gewinnspiel fleissig teilt!

Das Gewinnspiel endet am 21. September 2014 um 20.00 Uhr. Die Gewinner werden einige Tage später hier auf dem Blog bekannt gegeben und auch per email benachrichtigt!

In diesem Sinne: lasst uns den Sommer ein bißchen verlängern! Ich wünsche Euch allen viel Glück!

Eure Anna

Die Motte im Geschwindigkeitsrausch – ein Tag im Freizeitpark…

Am Wochenende wollten wir unbedingt noch einmal das sonnige Wetter nutzen und einen Tagesausflug zum Urlaubsende machen. So eine Woche vergeht ja wie im Flug…

Freitagabend hat der Papa sich dafür extra noch in die Küche gestellt und Kartoffelsalat und Frikadellen für unseren Lunch vorbereitet. Samstagmorgen haben wir dann die Kühltasche gepackt und uns auf den Weg nach Tolk in der Nähe von Schleswig zum Freizeitpark Tolk-Schau gemacht.

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Die Maus liebt ja Karussel fahren – je schneller je besser – und dieser Freizeitpark ist extra schon für kleinere Gäste konzipiert. Die Mega-Risengroßen Fahrgeschäfte halten sich in Grenzen, dafür gibt es viele tolle kleinere Bahnen, Rutschen und Fahrgeschäfte. Außerdem gibt es an jeder Ecke einen Spielplatz mit vielen tollen Klettergerüsten und jeder Menge Action und Fun.

Was mir besonders gut gefällt: der Eintritt ist nicht so teuer wie in den großen Parks (€ 19,50 pro Erwachsener, € 17,50 pro Kind, Kinder unter 90cm freier Eintritt) und man muss nirgends im Park nochmal extra bezahlen, sondern wirklich alle Attraktionen sind in diesem Preis mit drin. Wir haben zusätzlich vor Ort noch einen Bollerwagen zum Preis von € 5,00 für den ganzen Tag gemietet.

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Der Park ist mit 300.000 m² im Vergleich zu anderen Parks eher klein – und dennoch haben wir gar nicht alles geschafft, was es zu sehen und zu erleben gibt. Wir wollten uns aber auch Zeit lassen und vor allem der Motte ermöglichen, so lange sie möchte an den jeweiligen Attrationen zu verweilen.

Und sie war völlig begeistert – wollte alles ausprobieren und ist sogar die schnelle Achterbahn mit mir gefahren – und das mit ihren 2,5 Jahren! Wahnsinn! Dabei hat sie die ganze Zeit vor Vergnügen gekichert und gejuchzt – das war sooo süß! Auf dem Bild unten seht Ihr mich (und daneben die Motte) im 3. Wagen…

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Als wir gegen 11.15 Uhr im Park ankamen, wurde erstmal durch den Baumwipfelpfad geklettert…

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…und anschließend gewartet, dass sie endlich mit dem Papa Autoscooter fahren kann (ich liebe dieses Foto – ist es nicht süß wie sie die Arme in die Seiten stützt?)…

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Anschließend haben wir uns mal so ganz langsam an die schnellern Attraktionen rangetastet…erst eine Fahrt mit der Raupenbahn…

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…und anschließend auf die Rollenrutsche.

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Aber die Motte wollte dann lieber auf die Riesen-Wellenrutsche. Also ist sie zuerst mit dem Papa und später mit mir gefühlte 100x da runter gerutscht. Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass die Rutsche so einen Speed aufnimmt. Der Papa und ich hatten jedenfalls auch unheimlich viel Spaß…

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Und dann musste natürlich auch noch die Riesen-Wasserrutsche sein…auch hier: ich hab echt unterschätzt wie schnell dieses Teil wird. So ein Riesenspaß!

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Nach soviel Action haben wir dann erstmal eine Bootsfahrt durch die Zwergenhöhle unternommen…

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Übrigens hatte die Motte auch ganz viel Spaß an Sachen die sie noch nicht kann – so wie diese Wasserspritzstation, in der man einen Ball mit einem Wasserstrahl ins Ziel befördern muss.

 

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Im Park gibt es jede Menge Grillhütten mit Holzkohlegrills die man  (auch online) mieten kann. Und für die Jungs gibt es ein großes Dinosauriertal, in dem viele, viele Dinosaurierfiguren in Lebensgröße stehen…

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Eigentlich wollten wir dann zum Abschluss des Tages noch auf die Sommerrodelbahn – allerdings hätten wir dort über eine Stunde anstehen müssen, also haben wir das schweren Herzens ausgelassen (übrigens die einzige Attraktion mit langer Wartezeit)! Stattdessen haben wir das Damwild und die Rehe gefüttert…

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…und Motte ist noch mal mit der Kindereisenbahn gefahren…

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Und schon waren 6 Stunden vorbei – die Zeit verging wie im Flug. Die Motte ist natürlich auf dem Rückweg total erschöpft aber sehr glücklich im Auto eingeschlafen. Wir haben uns fest vorgenommen die Tolk-Schau mal wieder zu besuchen – es gibt noch so viel zu entdecken: zahlreiche Spielplätze, noch mehr Karussells, Sandkästen, Wasserspielplatz, Flossfahrt und, und, und…!

Jetzt will ich aber wissen: sind Eure Mäuse auch so mutig wie die Motte und lieben den Geschwindigkeitsrausch? In den meisten Parks kommen ja eher die größeren Kinder auf ihre Kosten. Könnt Ihr noch Freizeitparks für ganz kleine Kinder empfehlen?

Ich wünsche Euch eine schöne Woche,

Eure Anna

 

Gewinner der letzten beiden Gewinnspiele

Hallo Ihr Lieben,

ach, ich bin mal wieder viel zu spät dran, aber jetzt habe ich es endlich geschafft, die Gewinner der letzten beiden Aktionen auszulosen.

Daher will ich Euch nun auch nicht länger warten lassen:

der 25 € -Gutschein von bello & elsa geht an:

Minimotte

 über die süße Tasche von Plumplori Paris darf sich freuen

 Kristina H.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH EUCH BEIDEN!

Bitte schickt mir doch Eure Adressen an familiemotte@email.de – ich werde dann schnellstmöglich veranlassen, dass die Preise zu Euch kommen.

Vielen Dank an alle die mitgemacht haben und für die vielen, vielen netten Kommentare.

Habt Ihr nochmal Lust auf ein Gewinnspiel?

Liebe Grüße & einen schönen Tag,

Eure Anna

Komm wir gehen zu Hagenbeck…

Ach was für ein schöner Tag gestern…als Mama denkt man ja nicht mehr so oft an sich selbst – Kind, Haushalt und Mann stehen an erster Stelle 🙂

Umso schöner, wenn Papa und Motte mich mal so richtig verwöhnen – so wie gestern. Anlass war mein Geburtstag – eigentlich war geplant, dass ich ausschlafen darf. Aber die Maus war so aufgeregt mir zu zeigen, was da so alles auf mich wartet auf meinem Geburtstagstisch, dass es mit dem Ausschlafen nicht so geklappt hat 🙂

Aber auf dem Frühstücks-Geburtstagstisch warteten dann viele Geschenke, Blumen und selbstgebackener Kuchen und etwas zauberhaft Selbstgebasteltes von meinen beiden Schätzen.

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Nach einem ausgiebigen Frühstück haben wir dann die Sachen gepackt und uns aufgemacht zu Hagenbeck. Hier in Hamburg geht man nämlich nicht einfach in den Zoo oder Tierpark…nein, hier geht man zu Hagenbeck 🙂

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Viele von Euch haben bestimmt schon einmal von unserem wunderschönen Zoo gehört. Hagenbeck ist wirklich etwas ganz Besonderes. Teuer (€ 20,00 pro Person Eintritt, Kinder ab 4 Jahre € 15,00, Familienkarte (2 Erwachsene, 2 Kinder € 60,00), Kinder unter 3 Jahre frei), aber jeden Cent wert. Warum Hagenbeck anders und besonderer ist als andere Zoos? Nun, nahezu alle Tiere sind nicht hinter Gittern zu betrachten, sondern leben in wunderschönen und sehr gepflegten Freigehegen. Sogar Löwen und Tiger sind nur durch einen Graben von den Besuchern getrennt. Dadurch kommt man allen Tieren sehr nah und sieht sie besser.  Einige Tiere laufen sogar frei herum…neben den Pfauen (wir haben übrigens zum ersten Mal eine Pfauenfamilie – also kleine Jungtiere von Pfauen – gesehen…) zum Beispiel auch Pampahasen und verschiedene Vogelarten.

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Da das Gelände sehr groß ist, waren wir gespannt wie die Motte durchhält bei so vielen Eindrücken. Wir dachten, dass sie bestimmt zwischendurch im Buggy einschläft. Aber nichts da, sie hat über 4 Stunden durchgehalten und ist immer von Gehege zu Gehege gerannt  und hat gerufen: „wollen wir hier nochmal gucken?“ und „was ist das für ein Tier?“ und „warum steht der Flamingo auf einem Bein?“.

Gleich am Eingang des Zoos kann man übrigens Tüten mit Tierfutter bekommen – viele Tiere – zum Beispiel die Elefanten und die Paviane – darf man nämlich füttern. Allerdings nur mit dem Futter des Zoos, nicht mit selbstmitgebrachten Dingen. Die Tüten kosten nichts – aber eine Spende (die Höhe darf man selbst festlegen) ist sehr willkommen.

Und dann sind sie auch schon da – meine absoluten Lieblinge und wahrscheinlich das Aushängeschild von Hagenbeck: die Elefanten…wie sehr ich diese Tiere liebe habe ich Euch ja schon ausführlich hier erzählt. Und auch die Motte war sichtlich beeindruckt. Sie hat zum ersten Mal Elefanten in natura gesehen, und dann gleich so nah dran…

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Das Füttern fand sie toll, hat sie aber dann doch lieber erstmal dem Papa überlassen – erst ganz zum Schluss hat sie sich dann zusammen mit mir getraut auch selbst einen Apfel zu füttern. Danach war sie mächtig stolz.

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Hagenbeck hat übrigens regelmäßig Elefantenachwuchs – das ist sehr, sehr selten in Zoos und spricht dafür, dass die Tiere gut und – soweit es eben in Gefangenschaft möglich ist – artgerecht gehalten werden.Und so konnten wir zauberhafte Szenen beobachten, in dem das Elefantenbaby mit sich selbst aber auch mit der Mama tobte und spielte.

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Irgendwann habe ich dann der Motte – die auf meinem Arm saß – leise gesagt: „Mama liebt Elefanten“. Und was antwortet sie da ganz leise in mein Ohr: „Mama, ich auch“ – wie süüüüß!

Ich könnte ja eigentlich den ganzen Tag am Elefantengehege verbringen, aber wir wollten der Motte ja auch noch ein paar andere Tiere zeigen.

Und da die Motte lautstark nach den Affen verlangte, ging es weiter zum Pavian-Felsen…und auch hier war es wieder ein Highlight, dass die Affen sich tatsächlich auf die Paprika und die Möhren stürzten, die die Motte fleissig ins Gehege warf…

 

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Nebenbei gesagt: unglaublich viele Tiere bekommen Nachwuchs bei Hagenbeck. Überall gibt es immer wieder Tierbabys zu sehen. So zum Beispiel auch bei den Bären. Das ist für Kinder natürlich der Hit – aber ganz ehrlich: auch mir entfuhr es immer wieder: ach, wie süß!

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Die Löwen waren faul an diesem Tag und haben nur geschlafen – die Motte fand es trotzdem spannend…

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Was haben wir noch gesehen? Giraffen natürlich – die mag Motte sehr. Entsprechend lange stand sie am Zaun und sah ihnen beim Fressen zu. Am Wochenende und an Feiertagen kann man übrigens – unter Aufsicht eines Pflegers – die Giraffen auch füttern bei Hagenbeck. Dazu steigt man auf eine hoe Treppe und steht dann sozusagen „Auge in Auge“ mit den großen Tieren.

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Seit letztem Jahr ganz neu in Hagenbeck ist übrigens das Eismeer. Ein großer Bereich für die Tiere aus der Arktis, Nord- und Südpol. Ich war zwar schon öfter bei Hagenbeck, aber diesen Bereich kannte ich auch noch nicht und war daher sehr gespannt. Und ganz ehrlich: ich bin völlig begeistert. Unglaublich toll angelegt, auch hier kommt man den Tieren sehr nah – und es gibt einen riesigen „Tunnel“-Bereich, in dem man alle Tiere (Robben, Eisbären, Pinguine) auch unter Wasser durch dicke Scheiben beobachten kann. Schon allein deswegen lohnt ein Besuch. Wer hat schließlich schon mal einen Eisbär beim Schwimmen gesehen?

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Und im Frühjahr 2014 gab es bei Hagenbeck eine echte Sensation. Das erste Walrossbaby in Deutschland überhaupt wurde hier geboren. Auch in Europa verzeichnet man bisher nur zwei weitere Walrossgeburten. Die Walross-Zucht hat in Hagenbeck ja eine lange Tradition.

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Vielleicht kennt ihr das Walross-Logo von NDR und den kleinen Clip dazu. Der wurde in Hagenbeck mit der Walrossdame Antje gedreht, die mittlerweile leider verstorben ist. Umso erfreulicher, dass es nun ein kleines Walross zu bestaunen gibt. Übrigens wurde dazu auch ein kleines Video bei YouTube und auf der Hagenbeck-Website hochgeladen. Wer Lust hat kann ja mal hier schauen…

Fasziniert war die Motte auch von den Stachelschweinen, den Riesenschildkröten, den Orang-Utans und den Erdmännchen…

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Es war einfach super – wie eigentlich immer bei Hagenbeck. Der gesamte Zoo ist unheimlich schön angelegt und sehr, sehr gepflegt. Nirgends gibt es Müll oder Dreck – natürlich kostet der Eintrittspreis eine Stange Geld – allerdings besucht man Hagenbeck ja nicht jeden Tag. Ich bin der Meinung, man sollte einmal hier gewesen sein, wenn man mit Kindern in Hamburg ist. Den Preis ist es jedenfalls mehr als wert.

Welche Zoos könnt Ihr empfehlen? Wart Ihr schon mal bei Hagenbeck?